Kreativmarkt im Bürgerhaus Oase der schönen Dinge

Münster-Kinderhaus -

Es fluppt beim Kreativmarkt im Bürgerhaus: „Dieses Mal hatten wir 1888 Besucher – wir erholen uns wieder nach dem Unwetter.“ Ute Behrens-Porzky, Leiterin des Kap.8 (Kultur und Kontakt am Idenbrockplatz 8), zieht ein zufriedenes Fazit.

Von Katrin Jünemann
Es gibt sie, die schönen Dinge: Ob Taschen mit Reh, ob leuchtende Sterne und Glückskraniche, ob kunterbunte fantasievolle Kinderkleidung oder bunte Woll-Vielfalt – der Kreativmarkt im Bürgerhaus ist ein Klassiker
Es gibt sie, die schönen Dinge: Ob Taschen mit Reh, ob leuchtende Sterne und Glückskraniche, ob kunterbunte fantasievolle Kinderkleidung oder bunte Woll-Vielfalt – der Kreativmarkt im Bürgerhaus ist ein Klassiker Foto: kaj

Es fluppt beim Kreativmarkt im Bürgerhaus: „Dieses Mal hatten wir 1888 Besucher. 2015 waren es 1500, voriges Jahr 1560 Besucher – wir erholen uns wieder nach dem Unwetter.“ Ute Behrens-Porzky, Leiterin des Kap.8 (Kultur und Kontakt am Idenbrockplatz 8), zieht ein zufriedenes Fazit.

63 Aussteller sind dabei und decken eine überaus umfangreiche Palette ab. Sie reicht von Buchbinde- und Papierarbeiten über Bleidruck, Textil- und Holzarbeiten, Bienenwachskerzen bis zur Schmuckherstellung. Jahreszeitliche Artikel und Weihnachtsschmuck runden das Angebot ab. Für das kulinarische Wohl der Besucher sorgt das Wuddi-Café.

Der Kreativmarkt ist ein Treff für Leute, die etwas Besonderes suchen, die es lieben zu stöbern. Seit 20 Jahren ist beispielsweise Sabine Korn in Kinderhaus mit von der Partie. Ihre Kollektion ist ebenso praktisch wie witzig. Ihr oberstes Prinzip: „Was ich gern hätte, das mache ich“, erzählt sie. Sie hat schon mancher Frau, die Jahre ohne Tasche ausgekommen war, den Weg in ein Leben mit Tasche geebnet: An ihren pfiffigen Arbeiten kommt kaum eine vorbei. Praktischerweise sind Modelle in Schwarz innen beleuchtbar: „Weil man sonst nichts drin findet.“

An überbordenden Ideen mangelt es ihr nicht. Aktuell hat sie viele ihrer Artikel mit Zeichnungen in dem ihr eigenen Stil versehen: Ob Tapir, Hase oder Chamäleon – sie bestechen durch die Liebe zum Detail und sind irgendwie immer anrührend oder zum Schmunzeln.

Kurzum: Nach mehreren Runden durch die Agora und angrenzende Räume dürften wenige, erfüllbare Wünsche offen bleiben.

Und die Ankündigung der Organisatorinnen Ute Behrens-Porzky und Heike Kinter, dass der Kreativmarkt im nächsten Jahr, wenn das gesamte Bürgerhaus wieder hergestellt ist, noch großzügiger wird, ist ein echtes Versprechen.

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