Ökumenische Triade Kirchen im Dialog

Münster-Kinderhaus -

Am 31. Oktober werden die evangelische Markus-Gemeinde und die katholische Gemeinde St. Marien und St. Josef einen ökumenischen Festgottesdienst zum Reformationsgedenken und Christusfest 2017 feiern.

Von Katrin Jünemann
Als äußeres, sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Gemeinden in Kinderhaus stiftete der Kirchbauverein der Markus-Gemeinde im März dieses Jahres das Christuskreuz – je eines für die Markus-Kirche und für die Pfarrkirche St. Josef.
Als äußeres, sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Gemeinden in Kinderhaus stiftete der Kirchbauverein der Markus-Gemeinde im März dieses Jahres das Christuskreuz – je eines für die Markus-Kirche und für die Pfarrkirche St. Josef. Foto: kaj

Die ökumenische Triade, ein Dialogprozess, der vor drei Jahren in Kinderhaus ins Leben gerufen wurde, nähert sich dem Höhepunkt: Am 31. Oktober werden die evangelische Markus-Gemeinde und die katholische Gemeinde St. Marien und St. Josef einen ökumenischen Festgottesdienst zum Reformationsgedenken und Christusfest 2017 feiern.

Pfarrerin Barbara Stoll-Großhans und Generalvikar Dr. Norbert Köster werden den Gottesdienst gemeinsam feiern und sich auch die Predigt teilen. Am Ende des Gottesdienstes wird in der Markus-Kirche die „Kinderhauser Friedensbotschaft“ unterzeichnet. Dass die Triade mit einem ökumenischen Gottesdienst endet, „ist für uns ein schönes Zeichen“ sagt Pfarrerin Stoll-Großhans, und es spiegele die Beziehung der Kirchen in Kinderhaus wider.

Vor drei Jahren, als die Triade ins Leben gerufen wurde, „haben wir gedacht, als Schlusspunkt könnte eine Gemeindepartnerschaft stehen, wie sie 2016 auch die Bistümer und Landeskirchen empfohlen haben“, erinnert sich Presbyter und Baukirchmeister Ulrich Möller. Im Laufe der Triade habe sich gezeigt: „Das brauchen wir nicht, wir haben das schon.“

Pfarrerin Barbara StollGroßhans erinnert in diesem Zusammenhang an langjährige Projekte wie beispielsweise das Kinderhauser Sozialbüro, für das sich beide Gemeinden engagieren.

Im Laufe der Triade gab es ökumenische Konferenzen. Es erschienen Glaubensbücher mit 68 Beiträgen, es gab Kreuzweg- und Adventsandachten, Osterbegleiter und drei Orgelfahrten.

Als äußeres, sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Gemeinden in Kinderhaus stiftete der Kirchbauverein der Markus-Gemeinde im März dieses Jahres das Christuskreuz – je eines für die Markus-Kirche und für die Pfarrkirche St. Josef. Ulrich Möller: „Es zeigt symbolisch die Wandlung von der trennenden Barriere zum tragfähigen Fundament für den gemeinsamen Glauben.“

Im Laufe des Reformationsjubiläumsjahres folgte zum Beispiel die ökumenische Predigtreihe, bei der katholische Geistliche in der evangelischen Kirche predigten und evangelische Geistliche im katholischen Gotteshaus.

Es folgten die ökumenischen Musikwochen mit fünf Konzerten. Das Ende und den Höhepunkt der Triade wird nun die Kinderhauser Friedensbotschaft markieren, die am Reformationstag verlesen wird.

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