Regenbogenschule auf Tour Planetarium baute für Rolli-Fahrer um

Münster-Kinderhaus -

Es war „ein Riesenvorhaben“, beschreibt Schulleiter Helmut Hamsen den Ausflug zum Naturkundemuseum: Acht Klassen der Grundstufe – gut 90 Schülerinnen und Schüler – fuhren gleichzeitig von der Regenbogenschule in Kinderhaus zum Planetarium.

90 Schüler, darunter 40 Rolli-Fahrer der Regenbogenschule  besuchten gemeinsam das Naturkundemuseum.
90 Schüler, darunter 40 Rolli-Fahrer der Regenbogenschule  besuchten gemeinsam das Naturkundemuseum.

Die Schüler erlebten dort eine Musikshow, in der sich der kleine Drache Tabaluga sich auf die Suche nach der Zeit begibt. „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ – unter dieser Überschrift stand die Aktion der Klassen der Regenbogenschule Münster, Förderschule des Landschaftsverbands für körperliche und motorische Entwicklung.

Ermöglicht worden sei dieser Ausflug durch die Auszubildenden der Provinzialversicherung, mit denen die Regenbogenschule nun schon seit zwei Jahren eine Kooperation pflegt. So haber unter anderem der Ertrag aus einer Bastel- und Verkaufsaktion eingesetzt werden können, um die Transfers zu finanzieren, berichtet Hamsen in einer Pressemitteilung.

Mit einem großen Gelenkbus der Stadtwerke Münster und vielen Spezialfahrzeugen des Arbeitersamariterbundes ging es am Schulhof los. Im Planetariumssaal musste sogar ein Teil der festen Bestuhlung abgebaut werden, damit überhaupt alle 40 Rolli-Fahrer in den Saal passten. Das wird die Regenbogenschule den Haustechnikern des Naturkundemuseums nicht vergessen. „Es ist schon äußerst selten“, stellte die Hauptorganisatorin, Lehrerin Silke Mester, fest, „ dass wir mit so vielen unserer Schüler einmal gemeinsam losfahren können.“

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