Sanierungsarbeiten am Bürgerhaus
Unwetter 2014: Das Chaos ist beseitigt

Münster-Kinderhaus -

Die Bestandsaufnahme nach dem Starkregen am 28. Juli 2014 fiel in Kinderhaus verheerend aus. Vor allem das Bürgerhaus war schwer betroffen. Schon bald werden die letzten Schäden beseitigt.

Donnerstag, 24.08.2017, 19:08 Uhr

Aufräumen war nach dem Unwetter im Bürgerhaus angesagt. Die Bestandsaufnahme nach dem Starkregen war verheerend.
Aufräumen war nach dem Unwetter im Bürgerhaus angesagt. Die Bestandsaufnahme nach dem Starkregen war verheerend. Foto: Reinhold Kringel

Mehr als drei Jahre ist es her, dass das sogenannte Jahrhundertunwetter am 28. Juli 2014 über Münster hereinbrach. Sturm und vor allem Starkregen sorgten für chaotische Zustände, fast die gesamte Stadt versank in den Fluten. Auch in Münsters Norden – allen voran in Kinderhaus – hinterließ das Unwetter eine Spur der Zerstörung.

Das Bürgerhaus am Idenbrockplatz litt besonders unter der Regenkatastrophe. Beinahe alle Räume waren zerstört: die Bücherei, das Hallenbad, das Jugendzentrum „Wuddi“, das Atelier, die Kegelbahn, der Schießstand. Die Bestandsaufnahme wenige Tage nach den schweren Regenfällen fiel in Kinderhaus verheerend aus: Auch die gesamte Haustechnik war dem Unwetter zum Opfer gefallen.

Ende der Sanierungsarbeiten in Sicht

Doch drei Jahre später sind die Verhältnisse deutlich besser – und vor allem im Bürgerhaus wird schon bald nichts mehr an die Fluten erinnern. Nach über drei Jahren ist ein Ende der Bau- und Sanierungsarbeiten in Sicht.

Unwetter im Münsterland - Verkehrschaos durch Starkregen

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Die Bücherei nahm schon nach einem Jahr die Arbeit wieder auf, das Hallenbad hat diesen Juli seine Türen wieder geöffnet. Derzeit laufen noch Arbeiten im Jugendzentrum „Wuddi“, an der Kegelbahn und auch am Schießstand. Das bestätigte Ute Behrens-Porzky auf Anfrage unserer Zeitung in dieser Woche.

Kegelbahn in den nächsten zwei bis drei Wochen fertig

Die Leiterin des Bürgerhauses am Idenbrockplatz ist vor allem erleichtert. Erst am Montag kehrte sie aus ihrem Urlaub zurück. Kaum war ein Überblick über den Eingang des E-Mail-Postfaches geschaffen, ging es gleich hinunter in den Keller des Gebäudes.

Hier wird noch immer kräftig gewerkelt, doch die Ziele sind in greifbare Nähe gerückt. „Die Kegelbahn wird in den nächsten zwei bis drei Wochen fertiggestellt“, betont auch Christiana Paschedag-Book vom städtischen Amt für Immobilienmanagement. Zusammen mit dem münsterischen Architekturbüro Krych / Tombrock ist das Amt für die Renovierungsmaßnahmen zuständig.

Die Folgen des Jahrhundert-Regens

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  • Hochwasser im Bürgerzentrum Kinderhaus

    Hochwasser im Bürgerzentrum Kinderhaus

    Foto: Oliver Werner
  • Kein Durchkommen mehr im Bürgerzentrum Kinderhaus

    Foto: Oliver Werner
  • Unter der Tormin-Brücke am Aasee ist kein Durchkommen mehr.

    Foto: Jan Hullmann
  • Die Corrensstraße ist am Morgen noch immer überflutet.

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  • Der Dortmund-Ems-Kanal (Höhe Wolbecker Straße) ist voller als normal.

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  • Aus einigen Kellerfenstern (hier am Hansaring) lugen noch Wasserschläuche heraus.

    Foto: Birgitta Raulf
  • Die Bahn-Unterführung an der Hafenstraße ist wieder frei.

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  • An den Straßenrändern stehen Schmutzfänger aus Abwasserschächten.

    Foto: Jan Hullmann
  • Die Promenade (hier von der Ludgeristraße in Richtung Aegidiistraße blickend) ist teilweise noch gesperrt.

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  • Eine große Birke ist an der Promenade umgestürzt.

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  • Die Aa ist über die Ufer getreten.

    Foto: Jan Hullmann
  • An der Annette-Allee wurde eine Autofahrerin lebensgefährlich verletzt.

    Foto: Jan Hullmann
  • Ein umgestürzter Baum an der Annette-Allee

    Foto: Jan Hullmann
  • Dieser Weg wird kein leichter sein.

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  • Jogger müssen neue Routen suchen.

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  • Segelboote am Aasee.

    Foto: Jan Hullmann
  • Der 76-Jährige ertrank in einem überfluteten Keller.

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  • In der Grotemeyerstraße in Münster-Kinderhaus kam ein Mann ums Leben.

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  • Bürgerzentrum Kinderhaus

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  • Die Straße Kinderhaus in Münster

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  • Die Einsatzkräfte haben am Dienstagmorgen alle Hände voll zu tun.

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  • Foto: Feuerwehr
  • Hochwasser in Altenberge Entrup.

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  • Die Feuerwehr im Einsatz im Drensteinfurter Mersch.]

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  • Sentruper Straße: Baum stürzt auf Auto einer vierköpfigen Familie

    Foto: Thomas Schubert / schu
  • Unwetterschäden in Nienberge und Gievenbeck

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  • Unwetterschäden in Nienberge und Gievenbeck: Ein Pkw war in den Graben geraten.

    Foto: mfk
  • Mit dem Schlauchboot in der Unterführung der Hafenstraße.

    Foto: Kim Niemann
  • Umgeknickter Baum am Bispinghof

    Foto: kv
  • Umgeknickter Baum an der Aa beim Aegidiimarkt

    Foto: kv
  • "Wasserspielplatz" in Berg Fidel nach Überflutung

    Foto: kv

Noch bessere Neuigkeiten hat Paschedag-Book für das Jugendzentrum „Wuddi“: „Das wird am Montag, den 28. August, wieder in den Betrieb gehen.“ Davon wusste Ute Behrens-Porzky am Montagvormittag noch nichts, freute sich aber über die gute Neuigkeiten: „Das ist super.“ Die Räume seien noch nicht eingerichtet, so die Leiterin des Bürgerhauses: „Aber sie sehen so aus, als könne man dort jetzt einziehen.“

Energetische Sanierung folgt noch

Wenn auch die Kegelbahn und der Schießstand bald wieder den Betrieb aufnehmen, sind die Schäden des Starkregens von 2014 behoben. „Dann ist der Stand von vor der Hochwasserkatastrophe wieder hergestellt“, so Ute Behrens-Porzky zufrieden. Lediglich an den Außenanlage müsse noch gearbeitet werden: „Da sieht es im Moment noch etwas wüst aus.“

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Die Bauarbeiten am Bürgerhaus sollen dann jedoch noch nicht beendet sein, wie Behrens-Porzky bestätigt: „In einem fünften Bauabschnitt soll noch eine energetische Sanierung folgen.“ Eine solche Modernisierung des Gebäudes, um den Energieverbrauch zu senken, sei jedoch unabhängig von den Renovierungsarbeiten nach dem Hochwasser zu sehen. Auch die Barrierefreiheit und die Möglichkeit der parallelen Nutzung mehrerer Räume soll optimiert werden. Die finanziellen Mittel hat der Rat der Stadt Münster bereits im Mai bewilligt. „Die Planungen laufen, stehen aber noch nicht richtig“, so Ute Behrens-Porzky. 

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