Ferienprogramm Fährten lesen und Federschmuck basteln

Münster-Kinderhaus -

Indianer für einen Tag – dazu hatte die Schülerstiftung Courage ins Schulzentrum eingeladen. Es wurde gebastelt, getobt und viel gelacht.

Von Maria Conlan
Etliche Kinder machten beim Indianer-Workshop mit. Sie übten Anschleichen, bastelten Kopfschmuck sowie Ketten und tobten sich kräftig aus.
Etliche Kinder machten beim Indianer-Workshop mit. Sie übten Anschleichen, bastelten Kopfschmuck sowie Ketten und tobten sich kräftig aus. Foto: con

Etliche Indianer hatten am Dienstag im Schulzentrum eine Menge zu tun: Sie bastelten Federschmuck und Indianerketten, übten sich im Anschleichen und Fährtenlesen, entdeckten Tiere (aus Pappe) und stellten ihr Indianerwissen unter Beweis.

Eingeladen zu dieser Ferienaktion hatte das Team von der Schülerstiftung Courage mit Ela, Frieda, Halima, Nuha und Paula. Sie hatten vorher Spiele und Aktionen rund um das Thema ausgetüftelt: Außer Basteln, Malen, Schminken gehörte das Indianerturnier mit drei Stationen dazu, Indianerspiele nach Lust und Laune sowie auch eine kräftige Stärkung mit Rohkost, Salzstangen und Keksen. Ob die Grundschulkinder nun kamen, weil die Mutter sie angemeldet hatte oder sie schon andere Courageaktionen kannten und deshalb gern dabei sein wollten, Spaß hatten alle. Das war ihnen anzumerken.

Neil (acht Jahre) war eifrig damit beschäftigt, Perlen aufzufädeln und mit seiner eigenen Knotentechnik eine Kette für Betreuerin Ela zu basteln. Ela begeisterte sich für den Mut der Indianer und die „total interessante Kultur“. Wie Frieda engagieren sich die fünf Jugendlichen ehrenamtlich, weil es ihnen „einfach Spaß macht, mit so vielen verschiedenen Kindern zusammen zu sein“. Außerdem verstehe man sich im Courage-Team einfach super. Bei Courage kann jeder Schüler ab der achten Klasse bis zum Abitur mitmachen.

Suhayla (acht Jahre) begeisterte sich für Indianer, weil sie so schönen Kopfschmuck haben und Levi (acht Jahre) faszinierte Marterpfähle. Und Finja (neun Jahre) mag Indianer wegen des Bogenschießens, was sie selbst gern macht. Sie kennt die Courage-Schüler schon von anderen Aktionen und ist seit der ersten Klasse regelmäßig mit dabei. Gut möglich ist es, dass es nach dem Indianer-Workshop wieder ein paar neue Courage-Fans geben wird.

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