Sportler sind entsetzt Vandalismus in der alten Turnhalle

Münster-Hiltrup -

n der alten Turnhalle am kleinen Schulzentrum haben Unbekannte über die Weihnachtsfeiertage ein riesiges Chaos angerichtet und zahlreiche Gegenstände mutwillig zerstört.

Von Michael Grottendieck
Tischtennis-Umrandungen wurden von der Tribüne in die Halle geworfen und ein Stahlschrank umgeworfen.
Tischtennis-Umrandungen wurden von der Tribüne in die Halle geworfen und ein Stahlschrank umgeworfen. Foto: --

Beim TuS Hiltrup ist man einfach nur entsetzt: In der alten Turnhalle am kleinen Schulzentrum haben Unbekannte über die Weihnachtsfeiertage ein riesiges Chaos angerichtet und zahlreiche Gegenstände mutwillig zerstört. Für die große Tischtennis-Sparte des Vereins hat der Vandalismus ganz unmittelbare Auswirkungen. Verzweifelt werden neue Trainingsmöglichkeiten gesucht, denn die Halle wird in den kommenden Tagen nicht nutzbar sein.

Offensichtlich ist es zu mehreren Einbrüchen gekommen. Bereits am Samstag hatten Anwohner die Polizei gerufen, weil ein Toilettenfenster auf der Herren-Seite eingeworfen war.

Am Zweiten Weihnachtstag erhielt der Leiter der Tischtennis-Sparte, Ralf Brameier, von zwei Mitgliedern der Abteilung, die zufällig an der Halle vorbeigekommen waren, einen Anruf. Sie hatten bereits die Polizei verständigt, weil sie gesehen hatten, dass die Haupteingangstür eingetreten war.

In der Halle hatten einige „Besucher“ ein ziemliches Chaos angerichtet und zahlreiche Tischtennis-Umrandungen von der Tribüne in die Halle geworfen. Aber auch eine Holzbank schmissen sie von der Tribüne auf den Hallenboden. Zudem wurde ein Stahlschrank, in dem die Tanz-Abteilung Utensilien wie Tücher, Ringe und anderes aufgewahrt, auf der Tribüne umgeworfen.

Offenkundig ist auch Alkohol in der Halle getrunken worden. Sogar einige kleinere Feuer sind gemacht worden, wie die Polizei und Stadtverwaltung feststellten. Wie stark der Hallenboden dadurch Schaden genommen hat, muss noch genauer zu untersucht werden. Nach Polizeiangaben entstand ein Sachschaden von 1000 Euro.

In dieser Intensität habe es schon lange keinen Vandalismus mehr in der Turnhalle gegeben, sagt TuS-Geschäftsführer Dieter Strohwald. Vandalismus sei regelmäßig ein Thema am kleinen Schulzentrum, da das Areal von außen nur schwer einsehbar sei und es viele Möglichkeiten gebe, sich unerkannt „zu verziehen“.

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