Vokalkonzert des KvG „Reiß die Himmel auf“

Münster-Hiltrup -

Seit 2011 gibt es die Vokalmusik zum Advent, aufgeführt vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium in der Kirche St. Clemens. Höhepunkt war der Auftritt des Gemeinschaftschores.

Von Andreas Hasenkamp
Weit über 100 Stimmen zählte der Gemeinschaftschor zum Abschluss des Vokalkonzert mit vielen Schülern, Lehrern und Ehemaligen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums.
Weit über 100 Stimmen zählte der Gemeinschaftschor zum Abschluss des Vokalkonzert mit vielen Schülern, Lehrern und Ehemaligen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums. Foto: anh

Seit 2011 gibt es die Vokalmusik zum Advent, aufgeführt vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium in der Kirche St. Clemens. Und wenn es nach den am Donnerstag zu hörenden Stimmen geht, kann die Traditionslinie noch lange anhalten.

Anlass war 2011 die Idee, vor dem Auftreten der Sänger im Paulusdom zu Münster, das vormittags stattfindet und daher vielen Eltern verschlossen ist, ein abendliches Konzert zu bieten, berichtete Heinz Braunsmann. So sang an diesem Donnerstag die zahlenstarke Chorklasse 5, geleitet von Gregor Osthues – ihr erster Auftritt.

Mit „Wir sagen euch an den lieben Advent“ übernahmen sie die Eröffnung. Ihre Solisten waren Pia Gemmeke, Mai Sander und – kurzfristig einspringend – Lilli Appelt. Und die 5er hatten noch zwei weitere Lieder im Gepäck. Was aus solchen Anfängen entstehen kann, zeigte die Chorklasse sechs, mehrstimmig und mit vier Solisten ausgestattet: Lucas Schuldais, Leonie Vaegs, Kimberley da Silva und Katharina Jegler.

Mehrfach konnten die Gäste in der vollen Kirche es den Schülern nachtun und selbst singen, „O Heiland, reiß die Himmel auf“, „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und „Tochter Zion“. Aus Lehrern und Referendaren setzt sich das „Collegium cardinaliensis“ zusammen, von deren Fähigkeiten Braunsmann sehr angetan ist.

Es seien nur wenige Proben nötig gewesen. Am Donnerstag sprang kurzfristig Organist Henk Plas ein. Die Männerstimmen sind auch hier in der Unterzahl.

Den Genuss von „Emmanuel“ (von Laura Story) und „Come, Emmanuel“ (Pepper Chaplin) schmälerte nur das anhaltende, störende Getuschel im Publikum. Das „E“ in Schu-L-E steht auch für Externe und Ehemalige. Eine Ehemalige ist Julia Krömer, die sich weiterhin an ihrer Schule und am Donnerstag als beachtenswerte Sopranistin engagiert: „Thankful“. Da war es mucksmäuschenstill in der Kirche.

Grandios ist immer der Gemeinschaftschor: „Machet die Tore weit“ appellierten die weit über 100 Stimmen diesmal, und forderten mit dem Motto des Konzerts auf: „Tell the News“.

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