Bauvorhaben Handorfer Straße
Kommentar: Stadtteil mit Potenzial

Handorf wurde in den vergangenen Monaten mit so viel Veränderung konfrontiert, dass die Handorfer verständlicherweise ein wenig dünnhäutig geworden sind: Wie viel Umwälzung gibt es denn noch? Besonders der drohende Verlust von Traditionsgastronomie, Supermarkt und Veranstaltungssaal zerrt an den Nerven.

Dienstag, 17.04.2018, 07:04 Uhr

Der Gebäudekomplex Handorfer Straße 19-25 wird ab 2019 generalsaniert Foto: Lukas Speckmann

Das Bauvorhaben an der Handorfer Straße, seit etwa einem Jahr in den Gremien im Gespräch, aber jetzt erst spruchreif, spielt in dieser Diskussion keine Hauptrolle: Hier gibt es noch Reservefläche für weiteren Einzelhandel, hier kommt man um einen Totalabriss herum, hier ist auch Platz für eine – wenn auch anspruchsvolle – Tiefgarage. Hauptsache nun, dass es gelingt, möglichst viele der gewerblichen Mieter am Ort zu halten. Der gute Wille ist da – aber eine eineinhalbjährige Baustelle ist für Gewerbetreibende kein Pappenstiel.

Das ehrgeizige Bauvorhaben ist auch ein Indiz dafür, dass Handorf nach wie vor als attraktiver Stadtteil mit Potenzial gesehen wird. Dass demnächst ein Baugebiet am Kirschgarten entsteht und das Wersehof-Gelände überplant wird, passt ins Bild: Reine Vorort-Schlafstädte sehen anders aus. 

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Udo kommt unter‘n Lötkolben
Nur ein Fußabdruck blieb von der kleinen Udo-Statue, der Rest wurde gestohlen. Die große Statue kehr zurück auf den Sockel, sobald Udo geflickt worden ist.Im Moment ruht sie auf dem Bauhof, soll aber nach der Sommerpause wieder auferstehen: die Udo-Lindenberg-Statue.
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