Kommentar zum Offizierheim: Chancen nicht verpassen
Ein Saal für Handorf

Erst hat Handorf kein Glück, dann kommt auch noch Pech hinzu. Kaum hat sich gezeigt, dass das Offizierheim an der Lützowkaserne nun doch ein recht charmanter Veranstaltungsraum wäre, ist der Traum schon ausgeträumt. Das Haus wird renoviert – und anschließend von der Bundeswehr genutzt. Kann sein, dass ab Ende 2019 mal der eine oder andere freie Termin für Handorfer Vereine möglich wäre. Aber der bürokratische Aufwand ist doch relativ groß, und der Kalender ist eng.

Dienstag, 13.02.2018, 08:02 Uhr

Schon jetzt lässt sich im Ort spüren, dass die Nachfrage nach Veranstaltungsräumen steigt: Kegelclubs schauen sich nach freien Bahnen um, Vereine und Verbände erkunden die Chancen im Heimathaus oder im evangelischen Gemeindehaus. Eng ist es überall. Der absehbare Verlust des Wersehof-Saals wird das alles noch verschärfen.

Fazit: Die Dorfkneipe ist nicht zu ersetzen. Handorf braucht darum eine beherzte große Lösung, nicht eine Vielzahl von Ausweichquartieren. Derzeit gibt es anscheinend nur zwei Perspektiven: den Erhalt des Haus-Münsterland-Saals oder einen TSV-Neubau an der Hobbeltstraße, der üppiger ausfällt als ursprünglich geplant. In beiden Fällen müsste der Weg rasch eingeschlagen werden, sonst geht die Gelegenheit vorüber. Die Zeit arbeitet gegen Handorf.  Lukas Speckmann

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