Polizei will schärfer kontrollieren Wasser-Baustelle: Mariendorf macht länger dicht

Münster-Mariendorf -

Im Zuge der Bauarbeiten an einer neuen Trinkwasser-Hauptleitung wurde die Mariendorfer Straße zur Einbahnstraße. Die Baustelle wird sich länger hinziehen als ursprünglich geplant.

Von Lukas Speckmann
Die Mariendorfer Straße bleibt noch bis Frühjahr 2018 eine Einbahnstraße.
Die Mariendorfer Straße bleibt noch bis Frühjahr 2018 eine Einbahnstraße. Foto: spe

Ursprünglich sollte die Baustelle an der Mariendorfer Straße bis Ende des Jahres abgehakt sein. Nun räumen die Stadtwerke ein, dass es mit der Verlegung der neuen Trinkwasserleitung noch länger dauern wird: vielleicht bis März, das sei eine Frage des Winterwetters, so ein Stadtwerke-Sprecher. Grund für die Verzögerung seien unerwartete Probleme mit dem Grundwasser in Sudmühle.

Die Ampel ist nur für Linienbusse gedacht. Foto: spe

Seit Juni baut das Unternehmen eine neue Haupttransportleitung für Trinkwasser zwischen dem Wasserwerk Hornheide und Coerde. Die Maßnahme in Mariendorf betrifft einen rund 750 Meter langen Abschnitt zwischen Schifffahrter Damm und Im Sundern. Die Durchfahrt für den Autoverkehr von der Dyckburgstraße in Richtung Schifffahrter Damm ist derzeit nicht möglich. Die Umleitung führt über Sudmühlenstraße und Schifffahrter Damm.

Für die Buslinien 4 und N84 ergeben sich keine Änderungen. Sie werden mit einer Busampel gegen die Einbahnstraßenrichtung durch die Baustelle geleitet. Inoffiziell fahren auch viele Autos durch. Die Polizei will nach Angaben der Stadtwerke deshalb demnächst schärfer kontrollieren.

Der Bau der Trinkwasserleitung ist in Mariendorf umstritten. Nicht zuletzt nach einem Rohrbruch im Oktober in Sudmühle gab es Kritik, ob die Leitung nicht besser durch freies Feld verlegt werden sollte.

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