Ortstermin in drei Flüchtlingsheimen CDU: „Flüchtlinge fördern und fordern“

Münster-Ost -

Im Bereich der CDU-Ortsunion Gelmer/Dyckburg gibt es drei Flüchtlingsheime. Die Mitglieder der Union sahen sich am Ort um, lobten vieles, fanden aber auch kritische Worte.

Das Flüchtlingsheim an der Hakenesheide
Das Flüchtlingsheim an der Hakenesheide Foto: Matthias Ahlke

Die CDU-Ortsunion Gelmer/Dyckburg hat sich für eine konsequente Umsetzung des Prinzips „Fördern und Fordern“ bei der Integration von Migranten ausgesprochen. Das wurde nach einem gemeinsamen Besuch mit interessierten Bürgern in den drei Flüchtlings-Einrichtungen an der Hakenesheide in Gelmer, Im Sundern in Mariendorf sowie am alten Pulverschuppen betont.

Es sei beeindruckend, was die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer und die Stadt leisten, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU . Umso unverständlicher sei es, wenn Angebote zur Integration gelegentlich nicht wahrgenommen würden. „Wir fordern einerseits mehr Integrationsangebote von der Stadt, andererseits aber auch, dass fehlende Integrationsbereitschaft sanktioniert wird“, sagte der Vorsitzende Robert Neuhaus. Die Eigeninitiative der Flüchtlinge müsse gefördert werden, in dem diese sich zum Beispiel eigenverantwortlich um die Pflege ihrer Unterkünfte und deren Außenanlagen kümmerten.

„Das Unterbringungskonzept der Stadt Münster ist insgesamt ein großer Erfolg“, sagte CDU-Ratsherr Bruno Kleine-Borgmann. Die im gesamten Stadtgebiet verteilten, oftmals kleineren Einrichtungen unterstützten die Integrationsbemühungen vieler haupt- und ehrenamtlicher Kräfte in den Stadtteilen.

Begleitet wurde der Rundgang von Hans-Dieter Sauer von der Flüchtlingshilfe Münster-Ost sowie von Thomas Schulze auf´m Hofe von der Stadt Münster.

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