Neue Veranstaltungen Benediktshof: „Freiheit ist eine Baustelle“

Münster-Handorf -

Im Oktober beginnt eine neue Veranstaltungsreihe im Benediktshof, dem christlichen Meditationszentrum in den Emsauen.

Der Benediktshof ist eine christliche Meditations- und Begegnungsstätte.
Der Benediktshof ist eine christliche Meditations- und Begegnungsstätte. Foto: Daniel Meier

Die Veranstaltungsreihe „Baustelle Freiheit“ im Benediktshof , Verth 41, wird fortgesetzt. Auf dem Programm stehen laut Pressemitteilung sechs interessante Themen und Referenten.

Pater Ludolf, der Spiritual der christlichen Meditations- und Begegnungsstätte in den Emsauen, hat vor geraumer Zeit einmal in einem Gottesdienst das Wort aus dem Märchen „Das Mädchen ohne Hände – hier wohnt ein jeder frei“ auf den Benediktshof übertragen: In Freiheit ein Haus zu bewohnen, miteinander zu leben, zu arbeiten, setze viel Bewusstsein, Geduld und Vertrauen voraus. Diesen Weg zu stärken, sei ist das Anliegen der „Baustelle Freiheit“.

Den Auftakt machte die Schriftstellerin Petra Fietzek mit einer Autorenlesung unter dem Titel „Vor der Mauer ist hinter der Mauer“. Das bisher noch unveröffentlichte Manuskript ist größtenteils autobiografisch. Fietzek erzählte von den äußeren Gegebenheiten des Lebens eines Mädchens im Alter von acht bis zwölf Jahren in West-Berlin nach dem radikalen Mauerbau – und von der Entdeckung der eigenen künstlerischen Begabung. Petra Fietzek wurde von An­dreas Wild (Oboe) begleitet.

Von der Freiheit eines Christenmenschen nach Martin Luther berichtet Pfarrer Thomas Groll am 29. Oktober um 17 Uhr in seinem Vortrag „Vergnügt – erlöst – befreit“.

Im November geht es um das Thema „Gibt es denn da noch Freiheit?“ Gudrun Beinker, Musiktherapeutin aus Münster, lädt am 26. November um 17 Uhr zu Begegnungen in Klangräumen mit Menschen im Wachkoma ein.

Zu Beginn des Jahres 2018 steht ein Vortrag mit Prof. Dr. Anneli Keil aus Bremen auf dem Programm: Am 14. Januar spricht sie um 17 Uhr zum Thema „Meine Vergangenheit wurde meine Zukunft!“ über Freiheit zwischen Hingabe, Verantwortung und Scheitern.

„Hier wohnt ein jeder frei – das Mädchen ohne Hände“ lautet der Titel der Veranstaltung mit Eugen Drewermann aus Paderborn am 18. Februar um 17 Uhr.

Zum Ausklang der Veranstaltungsreihe gibt es am 7. April von 10 bis 18 Uhr einen Liedtag mit Gesängen zum Thema Freiheit vor allem von Huub Oosterhuis. Die Leitung hat Theo Wedding, Chorleiter und Musiktherapeut.

 

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