Kommentar zum Offizierheim: Leider zu klein Offizierheim als Veranstaltungsort

Die Idee ist gut, das Angebot ist freundlich. Der Saal des ehemaligen Kasinos an der Lützow-Kaserne stand schon früher der Öffentlichkeit zur Verfügung; dorthin auszuweichen, scheint also naheliegend.

Dass die Verständigung zwischen Stadtbezirk und Kaserne so reibungslos funktioniert, ist sicher guten persönlichen Verbindungen zu verdanken. Aber auch der Tatsache, dass die Bundeswehr großes Interesse daran hat, den Kontakt zur Nachbarschaft zu pflegen. Das klappt schon mit der neuen Turnhalle in der Kaserne. Warum also nicht auch mit dem Offizierheim?

Weil es zu klein ist. Sollte sich über die 100-Personen-Obergrenze nicht doch noch reden lassen, wären die wichtigsten Veranstaltungen von vornherein außen vor. Über Familienfeiern, Klassentreffen oder Sitzungen der Bezirksvertretung ließe sich verhandeln. Aber Theaterstücke, Konzerte oder Vereinsfeste brauchen ein deutlich größeres Publikum.

Lukas Speckmann

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