Freiwillige Feuerwehr Gievenbeck
28 Mal musste ausgerückt werden

Münster-Gievenbeck -

Auf der Jahreshauptversammlung ließen sich die Mitglieder des Gievenbecker Feuerwehrlöschzugs die Einsätze des Jahres 2017 von Schriftführer Tobias Krützkemper noch einmal in Erinnerung rufen. Zudem gab es etliche Ehrungen und Beförderungen.

Sonntag, 10.12.2017, 19:12 Uhr

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen standen beim Löschzug Gievenbeck auf der Tagesordnung. Sie wurden von Löschzugführer Norbert Kreuzheck (2.v.l.) und Martin Fallbrock (r.) durchgeführt.
Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen standen beim Löschzug Gievenbeck auf der Tagesordnung. Sie wurden von Löschzugführer Norbert Kreuzheck (2.v.l.) und Martin Fallbrock (r.) durchgeführt. Foto: cro

Eine Jahreshauptversammlung ist dazu gedacht, Mitglieder zu ehren und die Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen. Doch das war beim Löschzug Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr Münster dieses Mal etwas anders, denn pünktlich zur Hauptversammlung ging der Melder am Gürtel: Unterstützung mit dem Lichtmast bei einem Unfall wurde angefordert.

So konnten nicht alle Wehrleute im Gerätehaus dabei sein, als Martin Fallbrock von der Berufsfeuerwehr von den Plänen des kommenden Jahres berichtete. „Wir haben einiges, was es zu bearbeiten gilt.” So wird es auch ein neues Fahrzeug für den Löschzug Gievenbeck geben. „Zudem haben wir im kommenden Jahr mit dem Katholikentag in der Stadt ein Großereignis, bei dem wir sicher auf jeden Mann zählen müssen.“ Denn die Stadt werde mit einem enormen Besucheransturm zu rechnen haben, mutmaßte Fallbrock.

Nach dem gemeinsamen Abendessen, zu dem auch die Kameraden, die zuvor noch im Einsatz gewesen waren, wieder erschienen, folgte der Jahresbericht von Schriftführer Hauptbrandmeister Tobias Krützkemper . „Es ist besonders erwähnenswert, dass wir einen sehr spannenden und arbeitsreichen Jahreswechsel hatten.” Denn gleich drei Mal musste der Löschzug an Silvester ausrücken. „Erst zu einem Müllcontainerbrand, danach zu einem brennenden Müllunterstand und am ersten Januar zu einem Brand in einer Strohlagerhalle in Handorf.”

Insgesamt wurde der Löschzug 28 Mal in den Einsatz gerufen, davon zu 21 Brandalarmen. Auch beim Großbrand am Maikotten wurden die 42 aktiven Wehrleute eingesetzt. Dabei wurden sie von 25 Kameraden der Ehrenabteilung und zwölf Mitgliedern der Jugendfeuerwehr unterstützt.

Im Zuge der Versammlung standen gleich mehrere Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm: So wurden Marc Schulze-Erdel, Nico Born und Nico Althoff zu Feuerwehrmännern ernannt, Marco Seemann zum Oberfeuerwehrmann und Werner Nolte zum Unterbrandmeister.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt Georg Wehnert das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Sein Kamerad Robert Giesbert wurde sogar für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet. „Er hat schon verschiedene Positionen wie Maschinist und Fahrer besetzt, war stellvertretender Zugführer und im Vorstand des Löschzuges aktiv”, hieß es in der Laudatio.

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