Ferienangebote des Fachwerks Die Langeweile hat keine Chance

Münster-Gievenbeck -

Bissige Vampire, gruselige Skelette und schaurig-schöne Geister – zum Abschluss der Ganztagsbetreuung des Gievenbecker Fachwerks hatten sich die Grundschüler am Freitag noch einmal so richtig ins Zeug gelegt.

Von Kay Böckling
Zum Abschluss  der zweiten Ganztagsbetreuung in den Herbstferien ging es am Freitag unter dem Titel „Halloween-Party“ noch einmal so richtig rund. Neben der Ganztagsbetreuung haben sich auch verschiedene Kurse, wie beispielsweise das beliebte Näh-Atelier, im Ferienprogramm des Fachwerks etabliert.
Zum Abschluss  der zweiten Ganztagsbetreuung in den Herbstferien ging es am Freitag unter dem Titel „Halloween-Party“ noch einmal so richtig rund. Neben der Ganztagsbetreuung haben sich auch verschiedene Kurse, wie beispielsweise das beliebte Näh-Atelier, im Ferienprogramm des Fachwerks etabliert. Foto: kbö

Während der zwei Herbstferienwochen gab es sowohl im Fachwerk als auch im La Vie eine unterhaltsame Ferienbetreuung für Erst- bis Viertklässler. Organisatorin Lisa Schrichten und Fachwerk-Leiter Alfons Egbert zogen ein durchweg positives Fazit – und freuten sich zugleich über die große Resonanz bei den anderen Ferienangeboten, die parallel zur Ganztagsbetreuung liefen.

„An der Ganztagsbetreuung in den Ferien können prinzipiell alle Kinder vom ersten bis zum vierten Schuljahr teilnehmen“, so Lisa Schrichten. Die Eltern hätten die Wahl zwischen mittlerweile 40 Anbietern, die stadtweit solche Betreuungen organisierten. Dabei handele es sich sowohl um städtische als auch freie Träger. Das Angebot im Fachwerk nutzten hauptsächlich Jungen und Mädchen aus Gievenbeck.

Die Ganztagsbetreuung bietet eine Betreuung von 8 bis 16 Uhr. Es gibt in der Regel einen großen Ausflug, das tägliche Mittagessen ist inbegriffen. Die Kosten betragen bei einer Fünf-Tage-Woche 68 Euro – wenn das Kind nicht im offenen Ganztag an einer Schule ist. „Ein Kind, das im offenen Ganztag angemeldet ist, zahlt drei Euro für das Mittagessen pro Tag“, so Schrichten weiter. Eltern, die zusätzlich eine Münster-Card hätten, zahlten einen Euro.

Das jeweilige Programm gestaltet das Fachwerk-Team unter der Federführung Lisa Schrichtens. Im Herbst biete sich beispielsweise immer etwas rund um das Thema „Halloween“ an, so wie in der zurückliegenden zweiten Ferienwoche. Im Sommer liege der Schwerpunkt der Ganztagsbetreuung bei Aktionen unter freiem Himmel. Gruppenspiele und große Schatzsuchen kämen zudem immer gut an.

„Die Betreuung richtet sich ja an Kinder vom ersten bis zum vierten Schuljahr und das hat zur Folge, dass einige Jungen und Mädchen das Angebot schon über Jahre hinweg nutzen“, weiß auch Alfons Egbert. Darum würden auch nie die Programme wiederholt, die schon einmal gelaufen seien.

Für alle Ganztagsbetreuungen in den Ferien (Herbst, Ostern und Sommer) können Eltern ihre Kinder stets am ersten Schultag eines neuen Schuljahres anmelden. Das gelte übrigens stadtweit. Das Formular gebe es im Internet, man könne es sich aber auch persönlich in den Einrichtungen abholen. Durch das Anmelde-Prozedere ergäben sich teilweise auch Wartelisten.

Neben dem Ganztagsangebot gibt es auch weitere Kurse, die das Fachwerk für Daheimgebliebene im Alter von acht bis 14 Jahren anbietet. „Dieses Kursangebot wird bei den Kindern gut angenommen“, sagt Egbert. Neben dem Töpfer-Kursus als „Klassiker“ im Programm hat sich momentan das Näh-Atelier als Publikumsmagnet herauskristallisiert. Hier musste sogar ein zusätzlicher Kursus eingerichtet werden, um der Nachfrage gerecht zu werden. Die geöffneten Kindertreffs am Legdenweg und im La Vie komplettierten in diesen Ferien das vielfältige Angebot des Fachwerks ebenso wie die Jugendtreffs, die laut Alfons Egbert regelmäßig bis zu 30 Besucher verzeichneten.

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