Ghana-Besuch in Liebfrauen-Überwasser Begeistert von der Gastfreundschaft

Münster-Gievenbeck -

Pfarrer Ireneus Boli kommt aus der Gemeinde „Christ The King“ in Gushegu, einem Distrikt im Norden von Ghana. Derzeit ist er zu Besuch in Gievenbeck, einige Gläubige aus seiner Heimat sind mit ihm auf der Reise.

Von Siegmund Natschke
Mitglieder aus der Partnergemeinde „Christ The King“ um den Pfarrer Ireneus Boli (vorne, 2. v.r.)  stellten sich im St.Michael-Pfarrheim den Gievenbeckern vor. Pfarrer Dr. Hans-Werner Dierkes (5.v.r.) bekam ein traditionelles ghanaisches Gewand geschenkt.
Mitglieder aus der Partnergemeinde „Christ The King“ um den Pfarrer Ireneus Boli (vorne, 2. v.r.)  stellten sich im St.Michael-Pfarrheim den Gievenbeckern vor. Pfarrer Dr. Hans-Werner Dierkes (5.v.r.) bekam ein traditionelles ghanaisches Gewand geschenkt. Foto: sn

„Mich hat beeindruckt, wie viele Leute hier in der Kirche waren“, meinte Pfarrer Ireneus Boli . Der Geistliche kommt aus der Gemeinde „Christ The King“ in Gushegu, einem Distrikt im Norden von Ghana. Derzeit ist er zu Besuch in Gievenbeck, einige Gläubige aus seiner Heimat sind mit ihm auf der Reise. Seit sechs Jahren gibt es schon den „Ghanakreis“ von Liebfrauen-Überwasser, elf engagierte Mitglieder sind dort aktiv, und jede Menge Ideen haben sie natürlich auch.

Gegenseitige Besuche finden inzwischen regelmäßig statt. Derzeit sind die Ghanaer in Münster, und sie haben auf Anhieb einen guten Eindruck. „Ich bin zum ersten Mal in Deutschland. Hier gibt es eine große Gastfreundschaft“, meinte etwa Sammy Loam Duut. Diese Gastfreundschaft wurde übrigens auch optisch zum Ausdruck gebracht. Viele Gievenbecker trugen ein traditionelles ghanaisches Gewand, das so genannte „Smock“. Auch Pfarrer Dr. Hans-Werner Dierkes bekam eines geschenkt. Ein traditionelles Altartuch sowie eine Wanduhr bekam er ebenso von seinen Gästen überreicht.

Natürlich spielte auch an diesem Sonntagmittag eine Rolle, wie man die Lebenssituation der Menschen in Nordghana verbessern kann. Schon viel sei getan worden, sagte Carola Möllemann-Appelhoff vom Ghanakreis. So sei etwa eine Bibliothek gebaut worden, die nun mit Inhalt gefüllt werde. Bücher, speziell für den Schulunterricht, werden dringend benötigt: Bildung sei in dieser Gegend von Nordghana wichtig, auch um das friedliche Zusammenleben der Religionen zu fördern, meinte Maria Buchwitz, die sich ebenfalls im Ghanakreis engagiert.

Zwei Wochen bleiben die Gäste aus Ghana, dann wird es bald wieder einen Gegenbesuch geben. Ein ganz großes Kompliment gab es jetzt schon: „Es ist schön hier“, meinte Sammy Loam Duut.

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