Förderung durch die Stadt MuM bleibt am Gescherweg

Münster-Gievenbeck -

Singen, Basteln und Beratung: Für viele Gievenbecker gehört das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) zum Alltag. Und auch in Zukunft bleibt das Haus dem Stadtteil erhalten.

Von Anna Spliethoff
Das MuM hat seit Jahren einen festen Sitz am Gescherweg 87. Der Fortbestand der Einrichtung ist jetzt gesichert – und mehr Räume stehen dem Stadtteilhaus auch zur Verfügung.
Das MuM hat seit Jahren einen festen Sitz am Gescherweg 87. Der Fortbestand der Einrichtung ist jetzt gesichert – und mehr Räume stehen dem Stadtteilhaus auch zur Verfügung. Foto: anf

Das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) in Gievenbeck ist für den Stadtteil eine zentrale Anlaufstelle. Es gibt offene Treffs, Sing- und Spielgruppen für Eltern und Kinder, Betreuung sowie Kreativ- und Musikkurse. Das alles wird im Stadtteiltreff am Gescherweg 87 geboten. Und auch in Zukunft kann das MuM die Räumlichkeiten nutzen.

Bisher hatte der Trägerverein, der hinter dem MuM steht, die Räume am Gescherweg von der „Outlaw gGmbH“ gemietet, die an jenem Standort bisher eine Kindertageseinrichtung betrieben hat. Die Kita ist jedoch an einen neuen Standort gezogen – der Mietvertrag lief zum 31. Juli diesen Jahres aus.

Die Stadt Münster – vorrangig das Amt für Immobilienmanagement“ hat für das MuM jedoch einen neuen Mietvertrag aufgesetzt und so den Fortbestand des Stadtteilhauses gesichert. Auf Anfrage unserer Zeitung machte ein Mitarbeiter des Amtes für Immobilienmanagement deutlich: „Das MuM ist eine wichtige Institution im Stadtteil. Natürlich bekommt der Verein dann auch einen neuen Mietvertrag.“

Schon seit Jahren wird das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum von der Stadt Münster unterstützt. So werden auch die Mietkosten für das Stadtteilhaus von der Verwaltung übernommen. Nur eine kleine Nebenkostenpauschale muss der Verein selbst tragen.

Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien und das Sozialamt der Stadt beteiligen sich mit einer Summe von insgesamt über 95 000 Euro am Erfolg des MuM. Der Zuschuss des Sozialamtes muss für das Jahr 2018 jedoch neu beantragt werden.

Die Förderung des Mehrgenerationenhauses und Mütterzentrums durch die Stadt wird jetzt sogar noch erhöht. Der Grund dafür sind höhere Mietkosten, die sich ab sofort jährlich auf rund 25 700 Euro belaufen. Für die Kosten kommt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien auf – und sichert damit den Fortbestand des Stadtteilhauses.

Die Mietkosten sind gestiegen, weil seit dem 1. August ein neues Raumkonzept greift. Das haben der Trägerverein und das Amt für Immobilienmanagement ausgearbeitet, bevor der Mietvertrag unterschrieben wurde. Das neue Konzept umfasse „neben den bisher genutzten Räumen auch den räumlich nicht zu trennenden Eingangsbereich und zwei Nebenräume“, heißt es in der öffentlichen Berichtsvorlage, die auch der Bezirksvertretung West in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause vorgelegt wurde. Damit eine räumliche Trennung zwischen dem Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum und dem restlichen Haus gegeben sei, werde das Amt für Immobilienmanagement zudem eine Zwischenwand einziehen.

Dass dem MuM nun mehr Räume als bisher zur Verfügung stehen, sei dem „gewachsenen Bedarf“ zuzuschreiben, heißt es in der Vorlage weiter.

MuM macht Sommerpause

Am Montag (7. August) verabschiedet sich das Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum in Gievenbeck in eine zweiwöchige Sommerpause. Die offenen Angebote des Vereins werden erst am 23. August fortgesetzt, das MuM ist für zwei Wochen komplett geschlossen. Ab September dürfen sich die Besucherinnen und Besucher dann laut einer Pressemitteilung des MuM auf viele neue Programmpunkte und auch auf erweiterte Öffnungszeiten freuen. Weitere Informationen auf der Facebook-Seite des Trägervereins oder im neuen Programmheft. 

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