Aussendungsgottesdienste in allen Gemeindeteilen Sternsinger: „Ein starker Job“

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Kronen, Sternstäbe und bunte Mäntel soweit das Auge reichte – dieser Anblick bot sich am Samstagmorgen in der St.-Clemens-Kirche allen Eltern und Mitwirkenden.

Von Maria Groß
Zahlreich erschienen waren die Messdiener und Kinder in der St.-Clemens-Kirche zum Aussendungsgottesdienst der Sternsinger am Samstagmorgen. Sternstäbe und Dosen wurden in die Luft gehalten, als Pfarrer Mike Netzler die Segnung der Attribute vornahm. Auch in St. Marien und St. Sebastian zogen die Sternsinger los.
Zahlreich erschienen waren die Messdiener und Kinder in der St.-Clemens-Kirche zum Aussendungsgottesdienst der Sternsinger am Samstagmorgen. Sternstäbe und Dosen wurden in die Luft gehalten, als Pfarrer Mike Netzler die Segnung der Attribute vornahm. Auch in St. Marien und St. Sebastian zogen die Sternsinger los. Foto: iag

Sie hatten sich zum Aussendungsgottesdienst der Sternsinger eingefunden. Pfarrer Mike Netzler begrüßte die „Majestätinnen und Majestäten“ und lobte ihr zahlreiches Erscheinen.

„Ihr habt zwei starke Jobs: zum einen den Segen der Weihnacht zu den Menschen bringen. Zum anderen sammelt ihr Geld für Kinder in Indien, die arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen“, erklärte Netzler in seiner kurzen Ansprache den anwesenden Kindern ihre Aufgaben. Das Rüstzeug der Sternsänger überprüfte der Pfarrer ebenfalls. Ob denn alle wüssten, was sie zu singen und zu schreiben hätten? Schnell fanden sich die richtigen Antworten: Die Formel 20*C+M+B+18 steht wieder für die Jahreszahl und den Spruch „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Aber natürlich setze man damit auch seine persönliche Unterschrift als Caspar, Melchior und Balthasar, fand Pfarrer Netzler. Er segnete die auf dem Altar bereitliegende Kreide, die Segensaufkleber sowie die hochgehaltenen Sternstäbe und Geldbüchsen.

Bei klarem Wetter zogen die vielen Sternsinger sodann vor die Kirche und in einzelnen Gruppen weiter nach Hiltrup, um für den guten Zweck zu werben. Am Sonntag durften noch mal alle Messdiener und Kinder, die sich an der Aktion beteiligt haben, verkleidet am Abschlussgottesdienst in St. Clemens mitfeiern.

Auch in St. Marien und St. Sebastian wurden die Sternsinger in einem feierlichen Gottesdienst ausgesandt, um für Kinder in Indien und weltweit zu sammeln und ihren Segen an die Häuser zu schreiben.

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