Auszeichnung für „Journal Culinaire“
Die große Welle schlagen

Münster-Amelsbüren -

In der Nachbarschaft zur Davert entsteht das beste Magazin in Deutschland zum Thema „Essen und Trinken“. Das „Journal Culinaire“ gewinnt den Vorentscheid beim 23. Gourmand World Cookbook Award, der als „Oscar“ der Koch- und Küchenliteratur gilt

Samstag, 30.12.2017, 13:12 Uhr

Das Magazin Journal Culinaire ist als bestes Magazin in Deutschland zum Thema „Essen und Trinken“ ausgezeichnet worden. Herausgeber Martin Wurzer-Berger lebt und arbeitet in Amelsbüren.
Das Magazin Journal Culinaire ist als bestes Magazin in Deutschland zum Thema „Essen und Trinken“ ausgezeichnet worden. Herausgeber Martin Wurzer-Berger lebt und arbeitet in Amelsbüren. Foto: gro

In der Nachbarschaft zur Davert entsteht das beste Magazin in Deutschland zum Thema „Essen und Trinken“. Das Magazin „Journal Culinaire“ gewinnt den Vorentscheid beim 23. Gourmand World Cookbook Award. Der von Edouard Cointreau ins Leben gerufene Preis gilt als „Oscar“ der Koch- und Küchenliteratur-Branche. Für Martin Wurzer-Berger ist das ein schöner Lohn seiner jahrelangen Herausgeber-Tätigkeit. Soeben ist das 25. Heft erschienen.

Zweimal jährlich gibt es ein druckfrisches Journal. Jede Ausgabe widmet sich einem ausgewählten Thema der Kulinaristik. Im Heft Nummer 25 geht es darum, wie Obst und Gemüse haltbar gemacht werden können. Die Hefte 23 und 24 widmeten sich dem Thema Schokolade. Auch zu seinem Spezialgebiet, den Weinbergen und Weinkellern, hat Martin Wurzer-Berger bereits ein Heft herausgegeben.

Das Journal zeichnet sich dadurch aus, dass Wissenschaftler und praktisch arbeitende Menschen im Lebensfeld „Essen und Trinken“ zu den Autoren gehören. Dadurch werde das jeweilige Thema nicht nur geschärft, sondern auch grundlegend vertieft und geweitet, so die Einschätzung von Experten.

Das „Journal Culinaire“ ist beileibe keine Publikumszeitschrift. Reißenden Absatz im Zeitschriftenladen darf man nicht erwarten. Dafür sind ihre Macher stolz darauf, vollständig ohne Werbung auszukommen und obendrein unabhängig zu sein. Vergleichsweise sparsam ist das Magazin bebildert. „Man muss tatsächlich lesen wollen“, sagt Wurzer-Berger.

Die Strahlkraft ist allerdings enorm. Die großen Publikumszeitschriften greifen gerne Themen auf, die zuvor im Journal Culinaire behandelt wurden. Insofern habe das Magazin wiederholt unter Beweis stellen können, „dass es als Trendsetter-Magazin große Welle schlagen kann“.

Martin Wurzer-Berger ist seit zwei Jahrzehnten im kulinarischen Literaturbetrieb unterwegs. Er ist Buch- und Zeitschriftenautor, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Münster und dort Mitbegründer des „food lab“. Zudem ist er Vorsitzender der Deutschen Akademie für Kulinaristik und Initiator der „Münsteraner Kamingespräche zur Kulinaristik“. Mitherausgeber Prof. Dr. Thomas Vilgris ist Physiker am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz und Autor zahlreicher Kochbücher, unter anderem „Kochen für Angeber“.

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