Pastoralplan St. Clemens Kirche trennt sich von Immobilien

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Alles unter einem Dach – das ist das Motto der zahlreichen baulichen Umgestaltungen, die in der Gemeinde St. Clemens stattfinden. Im Jahr 2019 wird zudem die Clemens-Kirche umfassend renoviert. Von einigen Immobilien trennt sich die Gemeinde.

Von Michael Grottendieck
Bauliche Veränderungen sind ein Bestandteil des lokalen Pastoralplanes: Für die St.-Clemens-Kirche kündigt Pfarrer Netzler eine Innenraumsanierung für 2019 an.
Bauliche Veränderungen sind ein Bestandteil des lokalen Pastoralplanes: Für die St.-Clemens-Kirche kündigt Pfarrer Netzler eine Innenraumsanierung für 2019 an. Foto: gro

Alles unter einem Dach – das ist das Motto der zahlreichen baulichen Umgestaltungen, die in der Gemeinde St. Clemens stattfinden. Im Jahr 2019 wird zudem die Clemens-Kirche umfassend renoviert. Die Förderzusage des Bistums liegt nach Angaben von Pfarrer Mike Netzler bereits vor.

Der Pastoralplan geht mit umfassenden Renovierungen des Gebäudebestands einher. In Hiltrup-Ost ist die Renovierung des Pfarrheims bereits abgeschlossen. Es beherbergt seitdem auch das Pfarrbüro. In Amelsbüren befindet sich der Umbau des historischen Pfarrhauses auf der Schlussgeraden. Es wird zum Pfarrheim samt Bücherei und Ortsbüro und dem Büro der Pastoralreferentin.

Nun ist St. Clemens in Hiltrup-Mitte an der Reihe: Im Pfarrzentrum wird nach dem Auszug der Zentralrendantur Platz frei. Daher werden in dem ersten Obergeschoss künftig die Büros der Seelsorger untergebracht. Auch das Pfarrbüro zieht um. In das frei werdende Gebäude an der Hohen Geest 1a wird auf drei Etagen der Caritasverband einziehen. Die „Caritas-Beratungsstelle-vor Ort“ wird daher 2018 aus der Stadthalle ausziehen.

Für das Jahr 2019 steht eine umfassende Innen- und Gewölbe-Sanierung der Pfarrkirche St. Clemens an. „Im Jahr 2018 werden wir mit allen Interessierten in die konkrete Umsetzung einsteigen“, heißt es im Pastoralplan. Wünschenswert sind nach Ansicht Netzlers ein direkter Zugang von der Sakristei zur Kirche und die Neugestaltung der Rosettenfenster. Das Farbkonzept des Innenraums soll erhalten bleiben. Im Jahr 2020 bekommt in Amelsbüren die St.-Sebastian-Kirche ein neues Dach, nachdem sie soeben eine Gas-Heizungsanlage erhalten hat.

Zugleich wird sich die Pfarrgemeinde von einigen Gebäuden trennen. In Amelsbüren ist das älteste Gebäude im Ortskern verkauft, in dem sich heute die Bücherei befindet. Das Schwesternhaus bleibt so lange, wie es den Konvent der Schwestern gibt. Für die Zukunft wird freilich keine pastorale Verwendung gesehen. Das Grundstück des heutigen Pfarrheims soll verpachtet werden. In Hiltrup-Ost kann sich die Gemeinde ein Projekt „Wohnen am Lodden“ nach eigenen Worten gut vorstellen.

Am alten Pfarrhof in Hiltrup müsse „mittelfristig“ über eine Umnutzung nachgedacht werden. Eine Reduzierung der Pfarrheimfläche sei auf Anweisung des Bischöflichen Generalvikariats bereits erfolgt. „Nur so waren und sind bauliche Maßnahmen in und an anderen Gebäuden in der Gemeinde möglich geworden.“

Noch im laufenden Jahr sollen die Kirchenbänke in der Kirche Alt-St. Clemens durch eine, wie es heißt, flexible Bestuhlung ersetzt werden. Die eigne sich besser für Gottesdienste in kleinen Gruppen.

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