Zweite Runde findet erst im Januar statt Bei der „Amelsbürener Zukunftswerkstatt“ soll Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehen

Münster-Amelsbüren -

Amelsbüren diskutiert darüber, wie sich das Davertdorf künftig entwickeln wird. Nach der Auftaktveranstaltung zur „Amelsbürener Zukunftswerkstatt“ am 21. September sollte es ursprünglich im November weitergehen. Der Termin wird allerdings auf das neue Jahr verschoben.

Von Michael Grottendieck
Die Zukunftswerkstatt Amelsbüren geht im neuen Jahr in die zweite Runde.
Die Zukunftswerkstatt Amelsbüren geht im neuen Jahr in die zweite Runde. Foto: gro

Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit, sagt die Vorsitzende des Gewerbe- und Handwerkervereins, Lisa Eymann gegen über unserer Zeitung. Gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt tritt der Verein an Veranstalter auf. Die fachliche Begleitung obliegt dem Planungsbüro Pesch und Partner aus Dortmund.

Viel wurde über Verkehr und Mobilität, die Attraktivität des Ortskerns und die bestehenden Einkaufsmöglichkeiten sowie das Wohnen in Amelsbüren diskutiert. Die Amelsbürener machten dabei deutlich, dass sie den dörflichen Charakter als Stärke sehen. „Wir sind der dörflichste Stadtteil Münsters“, heiß es damals. Vor den Schwächen insbesondere in der Ortskerngestaltung wurden keineswegs die Augen verschlossen. In einer Bürgerumfrage im Frühjahr 2015 hatten 45 Prozent der Amelsbürener ihre Unzufriedenheit mit der Versorgungssituation vor Ort gezeigt.

Mit welchen konkreten Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden soll, will wohl überlegt sein. „Dem Stadtplanungsamt ist es wichtig, die Vorschläge auf ihre Machbarkeit abzuklopfen“, erklärt Lisa Eymann. Insofern sei es sinnvoll, sich etwas mehr Zeit zu gönnen und vermutlich im Januar alle interessierten Bürger zu einer zweiten Versammlung einzuladen.

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