Albachtener Landfrauen
Sorgen um die Ortsverbandsspitze

Münster-Albachten -

Der Ortsverband Albachten der Landfrauen hat Probleme mit seinem Führungsteam: Da sich keine Nachfolgerin findet ist Renate Wilhelmer noch ein Jahr kommissarisch im Amt.

Donnerstag, 11.01.2018, 20:01 Uhr

Renate Wilhelmer (r.)  und ihr Team werden bis auf Weiteres die Albachtener Landfrauen führen. Kreisgeschäftsführerin Susanne Jürgensmeier-Lotz (M.) freute sich darüber.
Renate Wilhelmer (r.)  und ihr Team werden bis auf Weiteres die Albachtener Landfrauen führen. Kreisgeschäftsführerin Susanne Jürgensmeier-Lotz (M.) freute sich darüber. Foto: sn

„Es wäre schade, wenn sich der Ortsverband Albachten auflösen würde“. Susanne Jürgensmeier-Lotz, Geschäftsführerin des Landfrauen-Kreisverbands Münster, sprach das aus, was für viele undenkbar war. Zumindest bis zur jüngsten Jahreshauptversammlung der Albachtener Landfrauen im St.-Ludgerus-Pfarrheim.

Die Anwesenheit der Kreisgeschäftsführerin deutete bereits an, dass etwas anderes bevorstand als sonst. Nämlich Vorstandswahlen, aber nicht irgendwelche. „Die Ämterwahl ist weg, wir wählen ein Team“, erklärte Jürgensmeier-Lotz. Die Verantwortung werde auf ein dreiköpfiges Sprecherinnenteam verteilt. Auch in den anderen Ortsverbänden im Kreis Münster geschieht das so.

Bis dahin hätte es eine normale Mitgliederversammlung werden können. Dann jedoch kam der Paukenschlag. Der gesamte bisherige Vorstand trat nicht mehr zur Wiederwahl an. Die bisherige Vorsitzende Renate Wilhelmer konnte auch nicht wieder für ihr Amt kandidieren. Nach drei Legislaturperioden ist dies laut Satzung nicht mehr möglich. Doch auch alle anderen wollten nicht mehr. Es liege zu viel Arbeit in den Händen von zu wenigen, hieß es. Der Ortsverband hat 56 Mitglieder.

Im Vorfeld der Versammlung habe sie viele Telefongespräche geführt, so Wilhelmer. Dabei habe sich niemand gefunden, der für den geschäftsführenden Vorstand kandidieren wolle. Auch die Landfrauen im Saal zögerten, so dass der Gedanke aufkam, mittelfristig mit einem anderen Ortsverband zu fusionieren.

„So etwas kann man aber nicht von jetzt auf gleich machen“, meinte die Kreisgeschäftsführerin, die zudem anregte, auf persönlichem Wege Mitglieder zu werben: „Sprechen sie Kinder, Nachbarinnen und Schwiegermütter an.“ Ein Vorstandsteam sei nötig.

Zunächst erklärte sich Wilhelmer bereit, für ein Jahr kommissarisch weiter in einem Team zusammenzuarbeiten. Dies sei auch von der Satzung her möglich.

Auch Kassiererin Ellen Sievers trat noch einmal kommissarisch für ein Jahr an. Neu im Team sind Sabine Gembala, Erika Siekmann und Christiane Grote. Elisabeth Rölver erklärte sich bereit, Altenbesuche zu übernehmen. Die Mitglieder votierten einstimmig für diese Lösung.

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