Sontheimer-Immobilie
Neubau „Mitten in Albachten“

Münster-Albachten -

Die ehemalige Albachtener Traditionsgaststätte Sontheimer wird in wenigen Monaten abgerissen. Eine Wohnungsbaugenossenschaft wird die Immobilie durch einen Neubau ersetzen.

Freitag, 05.01.2018, 22:01 Uhr

Auf dem ehemaligen Sontheimer-Areal soll ein Neubau mit preisgünstigem genossenschaftlichen Wohnraum entstehen. Diese Visualisierung der WMO zeigt, wie er sich in die Umgebung mit der benachbarten St.-Ludgerus-Kirche einfügen soll. Foto: WMO

Was wird aus der Immobilie der einstigen Gaststätte Sontheimer im Herzen Albachtens? Diese Frage wird sich seit der Schließung des Gastronomiebetriebs Ende August 2016 so mancher gestellt haben. Fast anderthalb Jahre später steht nun fest, wie es mit dem Gaststätten- und Hotelgebäude an der Ecke Dülmener Straße / Osthofstraße weitergehen soll: Es wird abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt.

Verantwortlich dafür zeichnet die Wohnungsbaugenossenschaft Münster-Osnabrück (WMO). Sie hat die Immobilie von einem Ibbenbürener Investor übernommen und will sie für ein „barrierefreies, genossenschaftliches und generationsübergreifendes Wohnprojekt mit dem Schwerpunkt für die Generation 55 plus“ nutzen. Bereits Mitte des Jahres, so WMO-Vorstand Andreas van der Meulen, soll das Projekt in Angriff genommen und bis Ende 2019 realisiert werden.

Die Pläne des münsterischen Unternehmens sehen vor, einen mehrgeschossigen Neubau zu schaffen, der insgesamt 17 barrierefreie Mietwohnungen mit ein, zwei, drei oder auch vier Zimmern beherbergt. Deren Größen variieren zwischen 40 und 103 Quadratmetern. Im Erdgeschoss soll es zwei Gewerbeeinheiten geben: ein rund 80 Quadratmeter großes Ladenlokal sowie eine Tagespflege, für die 280 Quadratmeter vorgesehen sind.

„Wir bauen hier schon etwas Besonderes für Münster“, unterstreicht Andreas van der Meulen. Es gehe darum, im angespannten münsterischen Immobilienmarkt dauerhaft preisgünstigen genossenschaftlichen Wohnraum für Generationen zu schaffen. Die WMO sei ein Wirtschaftsunternehmen, das zum Wohle seiner Mitglieder und nicht zum Wohle eines Investors arbeite. Als regionale junge Wohnungsbaugenossenschaft wolle man „den immer weiter steigenden Miet- und Immobilienpreisen entgegenwirken und somit ein Zeichen setzen, damit genossenschaftliches Wohnen wieder in Mode kommt“, so van der Meulen weiter.

Das geplante Neubau-Projekt will die WMO unter dem Titel „Mitten in Albachten“ verwirklichen: „Die Lage im Zentrum von Albachten bietet mit kurzen Wegen vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Sportstätten und eine gute Stadtbusanbindung“, meint der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft.

Mit der katholischen Kirchengemeinde sei über das Projekt in der unmittelbaren Nachbarschaft der St.-Ludgerus-Kirche natürlich bereits gesprochen worden. Sie sei mit den Plänen einverstanden. Die Verantwortlichen freuten sich darüber, „dass endlich Bewegung in die Sache kommt“.

Laut Andreas van der Meulen soll in den nächsten Wochen eine erste Informationsveranstaltung zum Projekt auf dem ehemaligen Sontheimer-Areal stattfinden. Dann werde es auch im Internet (www.wmo-eg.de) Näheres zu „Mitten in Albachten“ geben.

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