„Haus der Begegnung“
350 Stühle fürs Begegnungszentrum

Münster-Albachten -

Der Trägerverein des Albachtener Begegnungszentrums hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen: Rund 38 000 Euro sind nötig, um dringend benötigte neue Sitzmöbel anzuschaffen.

Mittwoch, 06.12.2017, 19:12 Uhr

Hoffen auf Spenden: Günter Heimsath und Anke Eggelsmann vom Trägerverein „Haus der Begegnung“ mit einigen der über 30 Jahre alten Stühle, die ersetzt werden sollen.
Hoffen auf Spenden: Günter Heimsath und Anke Eggelsmann vom Trägerverein „Haus der Begegnung“ mit einigen der über 30 Jahre alten Stühle, die ersetzt werden sollen. Foto: sch

Die Bestuhlung im Albachtener „Forum für Schule und Kultur“ ist in die Jahre gekommen. Langsam, aber sicher quittiert das ein oder andere Sitzmöbel im „ Haus der Begegnung “ seinen Dienst. Obendrein entsprechen die Stühle nicht mehr den geltenden Vorschriften. Das hat den Trägerverein des Kultur- und Begegnungszentrums dazu veranlasst, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen: Neue Stühle müssen her, damit die Besucher auch in Zukunft sicher und bequem Platz nehmen können.

350 neue Sitzmöbel sollen angeschafft werden. Günter Heimsath beziffert die dafür veranschlagten Kosten auf „35 000 bis 38 000 Euro“. Als Geschäftsführer des Trägervereins hofft er auf Unterstützung. Denn obwohl die Stadt eine Finanzspritze in Höhe von 7500 Euro bereitstellt und es auch schon mehrere Spender gab, müssen noch rund 10 000 Euro aufgebracht werden, um das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.

Rund 35 Jahre alt sind die Stühle im „Haus der Begegnung“. Seit zehn Jahren befinden sie sich im Besitz des Trägervereins. Es handelt sich um Holzschalensitze mit Metallrohrunterbau und Sitzkissen. Der Zahn der Zeit und der rege Gebrauch haben an etlichen von ihnen genagt. Bei einigen löse sich das Furnier, sagt Günter Heimsath. Bei anderen wackele das Metallgestänge. Es gebe Bruchstellen im Holz und, und, und . . . Hinzu komme, dass die alten Stühle den heutigen Anforderungen nicht gerecht würden. „Sie entsprechen nicht den Vorschriften der Brandschutzverordnung“, erläutert Anke Eggelsmann vom Vorstand des Trägervereins.

Wie die Stühle aussehen werden, die beim Vorhandensein ausreichender Finanzmittel den Weg ins „Haus der Begegnung“ finden sollen, steht aktuell noch nicht fest. Es gebe Musterexemplare. Doch darüber, welches davon angeschafft werden solle, sei noch keine Entscheidung getroffen worden, sagt Heimsath.

Wichtig sei, dass die Stühle stapelbar seien und bei der Lagerungen unter der Bühne im „Haus der Begegnung“ nicht allzu viel Platz einnähmen. Darüber hinaus müssten sie entsprechend aktueller Vorschriften mitein­ander verbunden werden können, um beispielsweise bei Konzerten Sitzreihen zu schaffen. Und natürlich spiele das Thema Brandschutz eine ganz wichtige Rolle.

Der Trägerverein „Haus der Begegnung“ hofft auf Spenden, um das Projekt verwirklichen zu können. Ein Spendenkonto wurde bei der Sparkasse (IBAN: DE34 4005 0150 0052 0179 28) eingerichtet. Jede Summe ist willkommen. Wer gleich 105 Euro – und damit einen ganzen Stuhl – spendet, wird namentlich auf einem Banner verewigt. Dieses wird im Foyer des Kultur- und Begegnungszentrums präsentiert.

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