82 000 Besucher kamen 2017 ins Picasso-Museum Der Herbst wird Chagall

Münster -

Das Picasso-Museum blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück: Mehr als 82 000 Besucher sahen 2017 die Ausstellungen über Pablo Picasso, die Collection Lambert und die Impressionisten in der Normandie. Für 2018 kündigt Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller erneut Großes an.

Ein Höhepunkt des Ausstellungsjahres 2018 wird eine Ausstellung mit 100 Chagall-Bildern.
Ein Höhepunkt des Ausstellungsjahres 2018 wird eine Ausstellung mit 100 Chagall-Bildern. Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Das Picasso-Museum blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück: Mehr als 82 000 Besucher sahen 2017 die Ausstellungen über Pablo Picasso , die Collection Lambert und die Impressionisten in der Normandie. Für 2018 kündigt Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller erneut Großes an:

► Das Highlight folgt laut Müller im Herbst 2018: „Wir freuen uns auf eine Traumreise mit Marc Chagall .“ Die Ausstellung „Der wache Träumer – Die surrealen Bildwelten des Marc Chagall“ zeigt rund 100 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus verschiedenen deutschen und französischen Sammlungen (29. September bis 20. Januar 2019).

► Zum Jahresauftakt gibt die Fotoausstellung „Edward Quinn – Mein Freund Picasso“ vom 3. Februar bis zum 22. April Einblicke in Picassos privates Umfeld. Den Aufnahmen von Picasso, seiner Familie und seinen Freunden werden zahlreiche Grafiken des Spaniers gegenübergestellt. Parallel zeigt das Museum mit „Picassos Renaissance“ Grafiken, in denen der spanische Künstler Themen und Stile der Renaissance in eine moderne Bildsprache übersetzt.

► Im Sommer präsentiert das Picasso-Museum gemeinsam mit dem Bistum, Stadtmuseum, Archäologischen Museum der Universität und Landesmuseum die Großausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ (22. April bis 2. September). Das Picasso-Museum widmet sich dabei in „Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“ der künstlerischen Auseinandersetzung des Spaniers mit Krieg und Frieden. Rund 50 Werke veranschaulichen Picassos kreativen Einsatz für die Ziele der Friedensbewegung, seine Auseinandersetzung mit politischen Parteien sowie seinen Versuch, die Kriegsschrecken des 20. Jahrhunderts künstlerisch zu überwinden. Clowns, Hochseilartisten, Akrobaten und Jongleure sind das Thema der Ausstellung „Die École de Paris im Zirkus“, die parallel zur Friedensausstellung zu sehen ist. Sie widmet sich den Zirkuswelten von Picasso, Rouault, Chagall, Léger und Matisse.

► „Surreale Bücher – Von Picasso bis Miró“ (29. September bis 20. Januar 2019) bildet gemeinsam mit der Chagall-Ausstellung den Abschluss des Jahresprogramms im Picasso-Museum.

Zu allen Ausstellungen bietet das Museum ein umfangreiches museumspädagogisches Programm mit Veranstaltungen für Kinder und Familien, Erwachsene, Schulen und Firmen.

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