Jazz in Münster In Düsseldorf nicht auf dem Schirm

Münster -

Das Internationale Jazzfestival und der Ableger Jazz Inbetween haben sich international einen Namen gemacht. Zeit, dass das auch in Düsseldorf erkannt wird. Ein Kommentar.

Von Hilmar Riemenschneider
Jazz in Münster: In Düsseldorf nicht auf dem Schirm
"Jazzinbetween" am 7. Januar 2018 im Theater Münster Foto: Gunnar A. Pier

Ausverkauft binnen Stunden: Wer beim Internationalen Jazzfestival oder dem Ableger Jazz Inbetween in Münster zuhören will, muss sich sputen. Längst hat sich herumgesprochen, dass diese Jazz-Biennale einen einmaligen Blick auf wenig bekannte Talente und überraschende neue Seiten bekannterer Musiker ermöglicht.

In Münster hat der Künstlerische Leiter Fritz Schmücker mit diesem Fokus ein international auch bei den Künstlern geschätztes Festival etabliert. Was 1979 im Schlossgarten begann und sich im Preußen-Stadion und der Halle Münsterland fortsetzte, hat sich im Theater zur hoch geachteten Institution entwickelt.

Wenn das Internationale Jazzfestival 2019 sein 40-jähriges Bestehen feiert, sollte die Landesregierung endlich den kulturpolitischen Blick aufs Münsterland richten. Die Festivals in Moers und Viersen werden gefördert, Münster hatte man in der Landeshauptstadt nicht auf dem Schirm. Zeit, dass sich das ändert.

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