Konzert Wincent Weiss verzaubert im Skaters Palace 1500 Fans

Münster -

Eine lange Schlange vor dem Skaters Palace, kein freier Parkplatz im Umkreis. Um 18.30 Uhr drängen die ersten der 1500 Fans in die Halle und schwärmen später: „Was für eine Nacht!“

Von Stefania Cutuli
Wincent Weiss in Münster.
Wincent Weiss Foto: Stefania Cutuli

Julia Kautz mit ihrer Band eröffnet den Abend, und um 20.30 Uhr betritt Wincent Weiss die Bühne. Ein großes Fest bereitet der 24-jährige Songwriter und Sänger den Fans. Es wird laut gesungen, mitgetanzt. Er ist nicht nur ein großartiger Sänger, er springt von der Bühne, grüßt sogar eine Pia, die das Konzert via Telefon miterlebt.

Die Songs aus dem Album „Irgendwas gegen die Stille“ (2017) singen die Fans laut mit. Aus dem Skaters Palace wird eine Handy-Allee: Smartphones leuchten im Raum und werden als Feuerzeugersatz benutzt, um eine romantische Atmosphäre zu erzeugen und „Wenn mir die Worte fehlen“ zu begleiten. Bei diesem Song befindet sich Weiss mitten im Publikum.

Von „80 Millionen“ bis „Ich und mein Holz“

Eine akustische Version von „Regenbogen“ mit Stimme und Cello wird zu „Over the Rainbow“, gesungen am Klavier vom Gitarrist Benni Freibott, mit einer überraschend versierten und warmen Stimme.

Das leitet zu einem akustischen Medley mit Songs wie „Chöre“ von Mark Foster, „80 Millionen“ von Max Giesinger, „Ich und mein Holz“ von 257ers über.

Der Abend neigt sich dem Ende zu. „Nur ein Herzschlag entfernt“ und „Feuerwerk“ dürfen nicht fehlen. Ein Konfetti-Regen beim „Feuerwerk“ unterstreicht das Ende des Konzerts.

Viele Kinder im Skaters Palace

Die Halle ist viel zu klein für die 1500 Fans, die vielen Kinder im Saal haben nicht immer die beste Sicht, zum Teil hat die Security mit aufdringlichen Fans zu tun, hier und da sind die Sanitäter im Einsatz: Die Freude, Wincent Weiss live zu erleben, oder die Enge des Raums spielen bei einigen eine Rolle.

Der achtjährige Daniel war zum ersten Mal auf einem Konzert. Das Ticket hat er von seinen Eltern zum Geburtstag im September geschenkt bekommen. Freudestrahlend betont er: „Was für eine Nacht!“ Das ist nicht nur der erste Satz aus „Musik sein“: Es ist das, was Daniel und die 1500 Fans am Ende des Abends im Skaters Palace gedacht haben.

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