Theater Münster
Neujahrskonzert mit Götz Alsmann bietet Italienisches für Leib und Seele

Münster -

Kann man mit dem Kochlöffel dirigieren? Selbstverständlich. Münsters Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura ging aber noch darüber hinaus. Am mobilen Herd stehend und mit Kochmütze und Schürze Pasta kochend, leitete er sein Sinfonieorchester beim Neujahrskonzert souverän durch die Ouvertüre der Rossini-Oper „Die diebische Elster“. Da tobte das Große Haus, und Moderator Götz Alsmann durfte sogleich eine Portion Spaghetti all’amatriciana probieren.

Montag, 02.01.2017, 13:01 Uhr

Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura griff zu Pasta und Löffel - Götz Alsmann führte durch den Abend.
Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura griff zu Pasta und Löffel - Götz Alsmann führte durch den Abend. Foto: Ruediger Wölk, Gunnar A. Pier

Diese beliebte Pasta-Variante mit Speck und würzigem Käse gab es dann auch in der Pause im Theater-Foyer. Wobei der Erlös der italienischen Stärkung in die Gemeinde Amatrice geht, wo das Rezept ursprünglich herstammt und die Menschen nach dem Erdbeben 2016 dringend Hilfe benötigen.

Friedlicher und ruhiger möge es werden, das neue Jahr 2017, wünschte Generalintendant Dr. Ulrich Peters zu Beginn. Fröhlich startete es im zehnten und letzten Jahr des Gespanns Ventura /Alsmann sowieso. Denn wenn „Italien “ das Leitthema ist, bleibt kaum Zeit für Traurigkeit.

Den obligatorischen Radetzky-Marsch spielte Münsters Sinfonieorchester gleich zu Beginn des dreistündigen Neujahrskonzerts – inklusive geruhsamer Pasta-Pause. Die Irritation im Publikum wischte Alsmann sogleich hinweg: Für die Italiener war der österreichische General Radetzky nämlich ein übler Besatzer, der 1848/49 nationale Erhebungen in Norditalien niederschlug. Besser also, dieses Thema zu Beginn abzuhaken.

Neujahrskonzert 2017 mit Götz Alsmann und dem Sinfonieorchester

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    Götz Alsmann präsentiert in diesem Jahr wieder die Neujahrskonzerte im Theater Münster - hier eine Szene der Premiere am Neujahrstag.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gleich zum Auftakt spielte das Sinfonieorchester den bekannten "Radetzky-Marsch" - und Generalmusikdirektor Fabrizia Ventura forderte das Publikum zum Mitklatschen auf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Ouvertüre der Rossini-Oper „Die diebische Elster“ dirigierte Fabrizio Ventura verkleidet als Koch.

    Foto: Rüdiger Wölk
  • Natürlich setzte sich Götz Alsmanna auch ans Klavier.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann präsentiert auch im Jahr 2017 die Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Für Musik sorgten das Sinfonieorchester und die Götz-Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Oberthema war Italien - da fiel Götz Alsmann eine Menge zu ein.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann präsentiert auch im Jahr 2017 die Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann präsentiert auch im Jahr 2017 die Neujahrskonzerte im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gleich zum Auftakt spielte das Sinfonieorchester den bekannten "Radetzky-Marsch" - und Generalmusikdirektor Fabrizia Ventura forderte das Publikum zum Mitklatschen auf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Generalintendant Dr. Ulrich Peters begrüßte das Publikum im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Für Götz Alsmanns sind diese Konzerte Heimspiele: Er stammt bekanntlich aus Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Für Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura sind es die letzten Neujahrskonzerte: Er verlässt Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Für Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura sind es die letzten Neujahrskonzerte: Er verlässt Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gleich zum Auftakt spielte das Sinfonieorchester den bekannten "Radetzky-Marsch" - und Generalmusikdirektor Fabrizia Ventura forderte das Publikum zum Mitklatschen auf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Für Musik sorgten das Sinfonieorchester und die Götz-Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Markus Paßlick spielt in der Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Generalintendant Dr. Ulrich Peters begrüßte das Publikum im Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura am 1. Januar 2017 beim Neujahrskonzert im Theater Münster mit dem Sinfonieorchester und der Götz-Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann am 1. Januar 2017 beim Neujahrskonzert im Theater Münster mit dem Sinfonieorchester und der Götz-Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura am 1. Januar 2017 beim Neujahrskonzert im Theater Münster mit dem Sinfonieorchester und der Götz-Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Götz Alsmann am 1. Januar 2017 beim Neujahrskonzert im Theater Münster mit dem Sinfonieorchester und der Götz-Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Altfrid M. Sicking spielt in der Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein eingespieltes Team: Götz Alsmann und Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Für Musik sorgten das Sinfonieorchester und die Götz-Alsmann-Band.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Ouvertüre der Rossini-Oper „Die diebische Elster“ dirigierte Fabrizio Ventura verkleidet als Koch.

    Foto: Rüdiger Wölk
  • Die Ouvertüre der Rossini-Oper „Die diebische Elster“ dirigierte Fabrizio Ventura verkleidet als Koch.

    Foto: Rüdiger Wölk

Italien geht nur mit Verdi

Wenn es um Emotionen und Pathos all’italiana geht, dann führt kein Weg an Giuseppe Verdi vorbei, dessen Oper „Nabucco“ ja auch den Wunsch nach nationaler Einheit Italiens widerspiegelte. Ein Geheimtipp ist dagegen Giuseppe Martucci (1856-1909), dessen „Notturno“ Lust auf mehr machte. Im Juni will Ventura in einem Sinfoniekonzert eine meisterhafte Sinfonie dieses Komponisten bieten.

Capri-Fischer im Rumba-Takt

Götz Alsmann und seine Band servierten gewohnt locker und gekonnt Liedgut mit Sehnsuchtseffekt: die Capri-Fischer im Rumba-Takt und Rocco Granatas „Marina, Marina“ schön verjazzt. Dabei bot Markus Paßlick alle Gerätschaften auf, die ein Percussionist so dabei hat.

Götz Alsmann führte durch die Konzerte, setzte sich aber auch selbst ans Klavier.

Götz Alsmann führte durch die Konzerte, setzte sich aber auch selbst ans Klavier. Foto: Gunnar A. Pier

An einem italienischen Musikabend darf ein Vertreter aus der Reihe der großen Filmmusikkomponisten nicht fehlen. Im aktuellen Fall war dies Nino Rota, dessen Musik zum „Paten“ längst unsterblich ist und den zweiten Teil einleitete. Dann trat auch noch ein italienischer Sänger auf: natürlich Fabrizio Ventura, der Fred Buscagliones Schmachtfetzen „Che Bambola!“ rauchig raunend im Sprechgesang präsentierte. Mit Ottorino Respighi wähnten sich die Zuhörer schließlich in der pulsierenden Stadt Rom mit Klangkaskaden, die an Jubel, Trubel und Kirmes erinnerten.

Dirigenten sieht man ja sonst fast nur von hinten - aber Fabrizio Ventura hat sich beim #neujahrskonzert am Sonntag im #theatermuenster (Foto: Gunnar A. Pier) vergleichsweise oft umgedreht: er bat das Publikum, mitzuklatschen.

Dirigenten sieht man ja sonst fast nur von hinten - aber Fabrizio Ventura hat sich beim #neujahrskonzert am Sonntag im #theatermuenster (Foto: Gunnar A. Pier) vergleichsweise oft umgedreht: er bat das Publikum, mitzuklatschen. Foto: Gunnar A. Pier

Walzer darf nicht fehlen

Nur der Donauwalzer am Schluss fiel etwas aus dem Italo-Rahmen. Aber diese Zugabe darf natürlich bei einem Neujahrskonzert nicht fehlen. Der Radetzky war ja schon erledigt.

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Italien lebe hoch! So mochte wohl das Publikum denken, das Fabrizio Ventura und dem frisch aufspielenden Sinfonieorchester sowie der Götz-Alsmann-Band stehend applaudierte. Noch ist GMD Ventura ein halbes Jahr im Amt, doch dies war sein letztes Neujahrskonzert in Münster. Schon jetzt darf man sagen: Münsters Musikfreunde werden ihn vermissen!

Das Theater Münster in Bildern

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  • montage Foto: Gunnar A. Pier
  • Szene aus "Gloria".

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Theater um 1956

    Foto: Erwin Schwarzer (Wiesbaden), Städtische Bühnen Münster
  • Götz Alsmann beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Szene aus dem Stück "Gloria"

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Beim 10. Sinfoniekonzert am 5. Juli 2016 im Theater Münster spielen das Sinfonieorchester Münster, das Philharmonische Orchester Hagen, der Konzertchor Münster und die Capella Vocale Münster unter der Leitung von Fabrizio Ventura die Sinfonie Nr.2 c-Moll von Gustav Mahler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Theater von außen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Generalmusikdirektor Golo Berg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 30. März 2013 ist der Sänger Tim Fischer mit seinem Programm "Zarah ohne Kleid" zu Gast im Großen Haus des Theaters Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Podiumsdiskussion am 29. April 2013 im Kleinen Haus des Theaters Münster zum Auftakt der Diskussionsreihe "Wie viel Kultur braucht eine Stadt - und wozu?" (von links): Kathrin Tiedemann (Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Forum Freies Theater, Düsseldorf), Prof. Dr. Ulrike Haß (Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Theaterwissenschaft,
    Ruhr-Universität Bochum), Prof. Ulrich Khuon (Intendant des Deutschen Theaters Berlin/Vorsitzender der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein), Stefan Keim (Westdeutscher Rundfunk/WDR, Köln), Dr. Hans-Georg Küppers (Kulturreferent der Stadt München/Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetags), Matthias Lückertz (Vorsitzender der Kaufmannschaft Münster/Vorsitzender der »Initiative Starke Innenstadt Münster e.V.«) und Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg (Direktor der Katholisch-sozialen Akademie Franz Hitze Haus, Münster/ MDL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 20. Mai 2013 geben Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys ein Konzert im Theater Münster, Großes Haus. Das Programm trägt den Titel "Musik für schwache Stunden...".

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der damalige Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2015.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Neujahrskonzert am 1. Januar 2015 mit Götz Alsmann und der Alsmann-Band, der Sopranistin Henrike Jacob, Fabrizio Ventura und dem Sinfonieorchester der Stadt Münster im Theater Münster / Großes Haus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Neujahrskonzert am 1. Januar 2015 mit Götz Alsmann und der Alsmann-Band, der Sopranistin Henrike Jacob, Fabrizio Ventura und dem Sinfonieorchester der Stadt Münster im Theater Münster / Großes Haus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 22. Oktober 2015 ist Frank Goosen mit dem Programm "Durst und Heimweh - Geschichten von unterwegs" zu Gast im Kleinen Haus des Theater Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am 24. Oktober 2015 ist Ulrike Kriener mit dem Programm "Und wenn es Liebe wär'..." im Kleinen Haus des Theaters Münster zu Gast.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nur noch Formsache waren im August 2015 die Unterschriften unter dem Vertrag: Bis Ende der Spielzeit 2021/22 bleibt Dr. Ulrich Peters (l.) Generalintendant in Münster. 

    Foto: Presseamt Münster/ MünsterView / Witte
  • Beim 10. Sinfoniekonzert am 5. Juli 2016 im Theater Münster spielen das Sinfonieorchester Münster, das Philharmonische Orchester Hagen, der Konzertchor Münster und die Capella Vocale Münster unter der Leitung von Fabrizio Ventura die Sinfonie Nr.2 c-Moll von Gustav Mahler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Beim 10. Sinfoniekonzert am 5. Juli 2016 im Theater Münster spielen das Sinfonieorchester Münster, das Philharmonische Orchester Hagen, der Konzertchor Münster und die Capella Vocale Münster unter der Leitung von Fabrizio Ventura die Sinfonie Nr.2 c-Moll von Gustav Mahler.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der damalige Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der damalige Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura beim Neujahrskonzert am 1. Januar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Gebäude bei Nacht im Februar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Gebäude bei Nacht im Februar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Robert Atzorn liest mit Angelika Atzorn "Arthur und Adele", Kleines Haus im Theater Münster am 10. Februar 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Thorsten Schmid-Kapfenburg, 2. Kapellmeister am Theater Münster,

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. Ulrich Peters beim Pressegespräch im Theater Münster am 1. März 2017.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Pressegespräch im Theater Münster am 1. März 2017. Hintere Reihe v.l. Intendant Dr. Ulrich Peters, Schauspieldirektor Frank Behnke, Julia Dina Hesse (Leiterin Junges Theater), Generalmusikdirektor Golo Berg (ab Saison 2017/18)
    Vordere Reihe v. l. Hans Henning Paar (Künstlerischer Leiter Tanztheater), Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann, Operndirektorin Susanne Ablass

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Stefan Veselka, 1. Kapellmeister am Theater Münster

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Das Gebäude um 1956.

    Foto: © Stadtmuseum Münster, Sammlung Heller
  • Linn Sanders (oben), Bálint Tóth, Carolin Wirth in "Ronja Räubertochter".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Claudia Hübschmann, Linn Sanders, Andrea Spicher in "Demut vor deinen Taten, Baby".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Ilja Harjes und Hubertus Hartmann in "La Révolution #1 - Wir schaffen das schon".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Christian Bo Salle und Bálint Tóth, Statisterie in "La Révolution #1 - Wir schaffen das schon".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Mirko Roschkowski, Gregor Dalal und Sebastian Campione in "Der Freischütz".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
  • Foto: Jürgen Peperhowe
  • Foto: Oliver Berg
  • Foto: Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez und Keelan Whitmore in "Back, Immortalis".

    Foto: Oliver Berg, Theater Münster
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