Von Olberg zieht in den Bundestags-Wahlkampf „Bund soll Uni-Städten helfen“

Münster -

Robert von Olberg, münsterischer SPD-Vorsitzender, möchte im Herbst in den Bundestag einziehen – und sich als Abgeordneter gern um Bildungs- und Forschungspolitik kümmern, denn: Hochschulpolitik ist in Münster Standortpolitik“, erklärt von Olberg.

Von Karin Völker
Robert von Olberg (l.) will sich als Bundestagsabgeordneter dafür einsetzen, dass der Bund stärker den Bau von Studentenwohnungen wie hier der „Boeselburg“ fördert. Mit Charlotte Sonneborn aus dem Studierendenparlament und Fabian Bremer, Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks, stellte er seine Ziele vor.
Robert von Olberg (l.) will sich als Bundestagsabgeordneter dafür einsetzen, dass der Bund stärker den Bau von Studentenwohnungen wie hier der „Boeselburg“ fördert. Mit Charlotte Sonneborn aus dem Studierendenparlament und Fabian Bremer, Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks, stellte er seine Ziele vor. Foto: Karin Völker

Robert von Olberg, münsterischer SPD-Vorsitzender, möchte im Herbst in den Bundestag einziehen – und sich als Abgeordneter gern um Bildungs- und Forschungspolitik kümmern, denn: Hochschulpolitik ist in Münster Standortpolitik“, erklärt von Olberg. Am Freitag parkte er deswegen sein neues Wahlkampfmobil gegenüber der Boeselburg, der kunterbunten, klimafreundlich gebauten Vorzeigestudentenwohnanlage des Studierendenwerks, um über seine Ziel zu informieren. Er will sich in Berlin dafür einsetzen, dass der Bund mehr Verantwortung für die Hochschulpolitik übernimmt, so von Olberg. Dazu gehöre, dass die Studierendenwerke besser finanziert würden, damit sie an den Uni-Standorten, besonders in Städten mit einem schwierigen Immobilienmarkt wie Münster mehr finanzierbare Wohnungen bauen könnten. Auch das Bafög müsse der Bund modernisieren: So sollten Teilzeit- und ältere Studierende nicht vom Bafög-Bezug ausgeschlossen werden.

Von Olberg setzt sich auch dafür ein, dass der Bund seine Mittel für den Hochschulpakt aufstockt und seine Ausgaben für die Hochschulen verstetigt „statt kurzfristige Projekte zu fördern“.

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5010925?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F57383%2F