Neues Ranking Studium in Münster teilweise top

Münster -

Das neue Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung nimmt die Massenfächer BWL und Jura unter die Lupe. Teilweise schneiden die Hochschulen in Münster sehr gut ab.

Von Karin Völker
FH-Präsidentin  Ute von Lojewski
FH-Präsidentin  Ute von Lojewski Foto: Winfried Gerharz

Wenn Studieninteressierte sich informieren, ist das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung ( CHE ) eine wichtige Quelle. In diesem Jahr hat das CHE unter anderen wieder die „großen“ Fächer Jura und BWL unter die Lupe genommen. Auch VWL, Wirtschaftsinformatik und Soziale Arbeit standen auf dem Prüfstand. Vergeben werden Plätze in drei Gruppen: Spitze, Mittelfeld und Schlussgruppe. Die Ergebnisse im Einzelnen:

BWL: Das Fach Betriebswirtschaft an der FH Münster ist in allen vier Kategorien in der Spitzengruppe – Grund zur Freunde für FH-Präsidentin Prof. Ute von Lojewski, die selbst aus dem Fachbereich Wirtschaft kommt. Die Höchstnote in allen Kategorien schaffen im aktuellen Ranking nur neun von rund 230 gelisteten Fachhochschulen, die BWL anbieten. Gerankt wurde an den Fachhochschulen in den Punkten „Studiensituation insgesamt“, „Lehrangebot“, „Unterstützung am Studienanfang“ und „Kontakt zur Berufspraxis“.

Lehrangebot nur mittelmäßig

Das Fach BWL an der Uni Münster erreicht in den Punkten „internationale Veröffentlichungen“ und „Abschlüsse in angemessener Zeit“ die Spitzengruppe. Die „Studiensituation insgesamt“ und das Lehrangebot bewerten die münsterischen BWL-Studierenden aber nur als mittelmäßig. Das Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) ist nur in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“ Spitze. Das Lehrangebot siedeln die WWU-Studierenden in der Schlussgruppe an.

Wirtschaftsinformatik: An der Uni ranken die Studierenden das Fach bei der Praxisvermittlung und der internationalen Ausrichtung in der Spitzengruppe. Bei der Studiensituation insgesamt gibt es nur einen Platz im Mittelfeld, ebenso für die Veröffentlichungen des Lehrpersonals. Die Wirtschaftsinformatiker an der FH siedeln ihr Fach nur in Punkto Kontakt zur Berufspraxis im Spitzenbereich, sonst im Mittelfeld an.

Jura: Hier gibt es an der Uni trotz der Masse von 6120 Studierenden des Fachs eine Spitzennote für die Studiensituation. Spitze ist die Fakultät auch bei der Zahl der Promotionen und der Einwerbung von Forschungsgeldern. Nur Durchschnitt ist für die Studierenden allerdings die Betreuung durch die Lehrenden. Damit rangiert Jura an der WWU bundesweit ganz weit oben. Bessere Noten bekommt nur die private Bucerius Law School.

Soziale Arbeit: Sehr zufrieden mit dem Lehrangebot, der Studiensituation insgesamt und der Unterstützung am Studienanfang sind die Studierenden der Sozialen Arbeit an der FH Münster. Beim Kontakt zur Berufspraxis landet das Fach hier im Mittelfeld. Die Katholische Hochschule, die das Fach ebenfalls anbietet, bekommt für das Lehrangebot und die Studiensituation einen Spitzen-Platz. Für Berufspraxis und Unterstützung in der Studieneingangsphase gibt es an der KatHo eine Note im Mittelfeld.  

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