Junger Chor Münster rüstet sich fürs Halbfinale WDR-Live-Wettbewerb ist i-Tüpfelchen einer Erfolgsgeschichte

Münster -

Schafft es der Junge Chor Münster ins Finale des WDR-Wettbewerbs „Bester Chor im Westen“? Die Fernsehzuschauer haben beim Halbfinale am 8. Dezember entscheidenden Einfluss darauf.

Von Karin Höller
Großer Jubel beim Regionalentscheid: Der Junge Chor Münster zieht ins Halbfinale des WDR-Wettbewerbs „Bester Chor im Westen“ am 8. Dezember in Köln. Wer ins Finale kommt, darüber entscheiden die Fernsehzuschauer.
Großer Jubel beim Regionalentscheid: Der Junge Chor Münster zieht ins Halbfinale des WDR-Wettbewerbs „Bester Chor im Westen“ am 8. Dezember in Köln. Wer ins Finale kommt, darüber entscheiden die Fernsehzuschauer. Foto: WDR

Nach dem Riesenjubel folgt ein strammes Arbeitspensum. Der Junge Chor Münster, der beim regionalen Vorentscheid des WDR-Wettbewerbs „Bester Chor im Westen“ die Jury mit dem fulminanten Beitrag „ Baba Yetu “ auf Suaheli überzeugt hatte, rüstet sich für das Halbfinale. Dieses wird als Live-Wettbewerb am 8. Dezember abends direkt aus Köln gesendet. „Wir haben zwar schon einige nationale Preise gewonnen. Aber ein Wettbewerb während einer Live-Show ist eine besondere Herausforderung“, sagt Chorleiter Harald Berger . Zumal der Einzug ins Finale hauptsächlich vom Voting des Fernsehpublikums abhängen wird.

Der Junge Chor Münster, den Berger vor 25 Jahren als Jugendchor der Erlöserkirchengemeinde gegründet hatte, möchte auch am 8. Dezember überzeugen und überraschen. Außerdem möchte er für ähnliche Gänsehautstimmung wie beim Vorentscheid mit den Solostimmen von Annika Joachim und Robin Balske sorgen. „Das Stück“, erklärt Berger, „wurde diesmal vorgegeben: ,Oh Happy Day’.“ Der Junge Chor Münster will es aber nicht in der bekannten, sondern in einer anspruchsvolleren und seltener gesungenen Version präsentieren.

Siebeneinhalb Stunden pro Woche wird derzeit geprobt, inklusive Stimmbildung – „entscheidend ist, richtig gut vorbereitet zu sein“, betont Berger. Der Rest ist Nervensache.

Bühnenerfahrung hat der Junge Chor, in dem die meisten Sänger zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, jede Menge. Das Repertoire reicht von Jazz über Gospel bis zu Popmusik. Für Furore sorgte der Chor bereits in den 90er Jahren mit Konzertreisen in die USA und nach Bosnien mit der Musicalproduktion „Sarajewo Love“.

Teile seines aktuellen Repertoires präsentiert der Junge Chor Münster am ersten Adventssonntag (3. Dezember) beim Adventskonzert um 18 Uhr in der Erlöserkirche. Geboten werden klassische und Pop-Arrangements bekannter Weihnachtslieder und natürlich auch das Erfolgsstück „Baba Yetu“, das Vaterunser auf Suaheli, der Verkehrssprache Ostafrikas. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Ob der 8. Dezember mit dem Song „Oh Happy Day“ für den Chor ein Glückstag wird – darüber kann die münsterische Fangemeinde mit ihrem Voting in der WDR-Sendung um 20.15 Uhr entscheidend mitbestimmen.

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