Weitere Schulen werden für Ausbau geprüft 1000 neue Plätze an Münsters Schulen

Münster -

Rund 1000 neue Plätze soll es in Zukunft an Münsters Schulen geben. Das sieht das Schul-Investitionsprogramm der Stadt Münster vor. In welchen Bereichen der Stadt sich Eltern über die neuen Kapazitäten freuen können, steht nun fest.

Von Karin Völker
Unter anderem die Kreuzschule wird demnächst erweitert.
Unter anderem die Kreuzschule wird demnächst erweitert. Foto: Joemann

Der Bau der beiden Gesamtschulen Mitte und Ost, der neuen Grundschule Wolbeck Nord und die Erweiterung des Schulzentrums Kinderhaus gehören nicht dazu. Auch die grobe Planung für den Bau zweier neuer Grundschulen für die Wohngebiete auf den ehemaligen Kasernengeländen in Gievenbeck und Gremmendorf kommen noch hinzu.

Hier die Ausbau-Planung für die jetzt vorgeschlagenen acht Standorte:

►  Kreuzschule: An der Kreuzschule kann ein zweigeschossiges Gebäude für einen Zug auf dem Platz der jetzigen Fahrradparkanlage entstehen. Geprüft wurde auch die Martin-Luther-Schule. Eine Erweiterung sei hier schwer möglich.

►  Mauritzschule: Im Bereich östliche Innenstadt sind die Grundschulplätze knapp. Auf dem Gelände der Mauritzschule ist die Errichtung eines zweigeschossigen Neubautraktes für einen weiteren Zug möglich.

►  Grundschule Sprakel: Die weit und breit einzige Schule im Außenstadtteil soll zunächst für den vollen zweizügigen Betrieb ausgebaut werden, perspektivisch sei auch ein dreizügiger Ausbau möglich.

►  Pleisterschule: Sie verfügt nicht über genügend Räume, um durchgehend zwei Züge zu bilden. Im Schuljahr 2017/18 konnte nur eine Klasse aufgenommen werden. Ein Neubauteil und Umbauten könnten den Engpass beheben – dies wäre laut Stadt fast halb so teuer wie die Erweiterung der Margaretenschule um einen Zug.

►  Matthias-Claudius-Schule Handorf: In Handorf reichen die Plätze in den vier Eingangsklassen der beiden Schulen nicht aus. Auf dem Gelände der Matthias-Claudius-Schule sind Anbauten möglich, bereits zum nächsten Schuljahr sollen hier eventuell zwei Fertigbauklassen aufgestellt werden.

►  Clemens-/Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup: Die Erweiterung der beiden benachbarten Grundschulen in Hiltrup Mitte ist durch Einbeziehung der ehemaligen Förderschule deutlich preiswerter möglich, als der Ausbau der Ludgerusschule in Hiltrup West um einen Zug.

►  Neue Grundschule in Albachten: Ein Neubau einer zweizügigen Grundschule im Baugebiet nahe der Sportanlagen ist preiswerter als die Erweiterung der bestehenden, jetzt dreizügigen Ludgerusschule. Die neue Schule könnte noch erweitert werden.

►  Erich -Klausener-Schule:  Die seit Jahren überbelegte Realschule am Aasee wird um einen Zug erweitert. Die kleine, sanierungsbedürftige Sporthalle soll durch eine neue Zweifach-Turnhalle ersetzt werden.

Kurzfristig hinzukommen werden voraussichtlich das Schulzentrum Wolbeck und die Mosaikschule Gievenbeck.

Im Sommer 2018 sollen laut Verwaltung die Ergebnisse der Prüfung von 15 weiteren Schulen vorliegen: Bodelschwinghschule, Hermannschule, Matthias-Claudius-Schule (Gut Insel), Poet­terhoekschule, Thomas-Morus-Schule, Erna-de-Vries-Realschule, Annette-Schule Nienberge, Marienschule Roxel, Peter-Wust-Schule, Melanchthonschule, Norbertschule, Davertschule Amelsbüren, Gutenberg-Realschule Hiltrup, Annette-Schule Angelmodde, Nikolaischule Wolbeck.

Leserkommentare
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5233839?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F