Allwetterzoo eröffnet neue Tiger- und Leopardenanlage Mit Badebecken und Schlafbaum

Münster -

Gute acht Monate nach dem Spartentisch ist es vollbracht: Die neue Tiger- und Leopardenanlage des Allwetterzoos wurde am Mittwochmittag in feierlicher Runde eröffnet.

Leopardin Bara fühlt sich in der neuen Anlage sichtlich wohl.
Leopardin Bara fühlt sich in der neuen Anlage sichtlich wohl. Foto: Christoph Matzke

Dem stürmischen Wetter zu trotze präsentierten sich die beliebten Zoobewohner von ihrer besten Seite, heißt es in einer Pressemitteilung. Kein Wunder, so sind doch Tiger und Leoparden an starke Temperaturschwankungen und Wetterumbrüche aus ihrer Heimat gewöhnt.

Bei der Eröffnung dabei waren Zoodirektor Dr. Thomas Wilms , Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson , Rainer Knoche, Vorsitzender Aufsichtsrat Allwetterzoo Münster sowie Helge Peters, Vorsitzender vom Zooverein. Nach einer feierlichen Ansprache von Zoodirektor Dr. Thomas Wilms und den Reden der Ehrengäste, wurde die Anlage offiziell eröffnet.

Bewohner der neuen, großzügigen Anlagen sind Armurtiger Fedor und Nely, die sich über eine insgesamt 1700 Quadratmeter große Außenanlage mit Badebacken, Schlafhöhle und Kletterbaum freuen dürfen. Die Anlage ist in zwei Einzelanlagen aufgeteilt, so dass die Tiere zeitweise auch getrennt voneinander in ihrem eigenen Revier leben können.

Ihre Nachbarn – die persischen Leoparden Jahrom und Bara dürften sich ebenfalls über deutlich mehr Platz – vor allem in luftiger Höhe freuen. Die neue Leopardenanlage umfasst insgesamt 500 Quadratmeter, 3800 Kubikmeter und eine Höhe von acht Metern.

Für die Sanierung und den Neubau der Anlagen hat der Allwetterzoo rund 1,8 Millionen Euro investiert. Der Zooverein Münster hat davon 300 000 Euro für den Neubau der Leoparden-Anlage gespendet. Unter dem Motto „Tiere hautnah erleben“ können sich alle Zoobesucher zukünftig darüber freuen, die Großkatzen aus nächster Nähe zu sehen und in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten. Sei es beim Klettern, Baden oder einfach beim Ausruhen in der Sonne.

Sowohl die anmutigen persischen Leoparden als auch die majestätischen Armurtiger sind stark bedroht, da es in der freien Natur nur noch weniger Exemplare gibt und die Anzahl weiterhin rückläufig ist. Umso wichtiger ist die Artenerhaltung und Nachzucht in Zoologischen Einrichtungen, um einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung dieser faszinierenden Tiere zu gewährleisten, heißt es weiter.

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