Vorschläge für Radarkontrollen „Hier rasen die Autos nur so durch“

Münster -

Die Berichterstattung unserer Zeitung über Blitzer-Aktionen von Stadt und Polizei hat eine breite Debatte ausgelöst. Hier einige Reaktionen.

Von Klaus Baumeister
Zum Thema Radarkontrollen gab es viele Reaktionen.
Zum Thema Radarkontrollen gab es viele Reaktionen. Foto: hpe

► Martin Becklas wünscht sich Radarkontrollen auf der Münsterstraße in Wolbeck, „beginnend in Höhe Bäckerei Kisfeld bis Steintor“. Die regelmäßigen Kontrollen auf der Trauttmansdorffstraße (in Höhe der Kanalbrücke) hält er im Gegenzug für entbehrlich, weil es nur ein geringes „Gefährdungspotenzial“ gebe.

►  Markus Rehwinkel betrachtet die Kontrollen auf der Hammer Straße (in Höhe des Preußenstadions) als „Abzocke“, weil dort „schon ewig kein Unfall mehr passiert“ sei. Viel sinnvoller wären Radarkontrollen auf dem Düesbergweg, weil sich dort ein Krankenhaus, zwei Kindergärten und ein Altenheim befänden. Die Geschwindigkeit liege häufig deutlich über den erlaubten 30 Stundenkilometern.

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►  Ella Stracke regt an, sich bei den Radarkontrollen auf die Ortsdurchfahrten zu konzentrieren, da hier viele Fußgänger und Radler unterwegs seien. An einer Straße wie dem Dingbängerweg mit einem ausgebauten Radwegen seien die Blitzeraktionen „nicht so dringlich“. Als Problem betrachtet Stracke auch „aggressives Anfahren und Beschleunigen zu Nachtzeiten“.

► Holger Dietrich beschreibt die Situation an der Straße Zur Eckernheide in Gelmer so: „Hier rasen die Autos nur so durch.“ An Tempo 30 halte sich kaum jemand.

► Hermann Schleich betrachtet die Kontrollen im Einmündungsbereich Havixbecker Straße / Bösenseller Straße als „lukrative Einnahmequelle“ der Polizei. Unfälle seien dort Fehlanzeige.

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