Pendler kamen nicht an ihre Fahrräder Radstation blieb morgens zu

Münster -

Etliche Pendler kamen am Mittwochmorgen an der Radstation Münster am Hauptbahnhof nicht an ihre Fahrräder. Denn die öffnete verspätet – aus einem einfachen Grund.

Von Markus Kampmann
Für gewöhnlich öffnet die Radstation – hier ein älteres Foto – um 5.30 Uhr. Nicht so am Mittwoch.
Für gewöhnlich öffnet die Radstation – hier ein älteres Foto – um 5.30 Uhr. Nicht so am Mittwoch. Foto: Matthias Ahlke (Archiv)

Eigentlich öffnet die Radstation bereits um 5.30 Uhr ihre Türen. Doch nicht am Mittwoch: Eine Kundin berichtete, dass sie sogar noch gegen 7 Uhr vor verschlossener Tür stand, mit zahlreichen anderen Berufspendlern, die ihre Leezen aus der Radstation holen wollten. Viele der Betroffenen seien daraufhin kurzerhand auf Busse ausgewichen, um weiter zur Arbeit zu kommen.

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Verspätung menschlich verschuldet

Dass die Radstation am Mittwochmorgen tatsächlich erst später öffnete, bestätigte Georg Hundt , Geschäftsführer der „Radstation Münster Hbf. G. Hundt KG“, auf Nachfrage. Der Grund ist so banal wie menschlich: Eine langjährige und sonst zuverlässige Mitarbeiterin habe sich einen neuen Wecker angeschafft – und diesen falsch bedient. „Aus diesem Grund hat sie schlicht und einfach verpennt“, erklärte der Geschäftsführer. „Wir sind jeden Tag hier, und die Kunden werden jeden Tag gut bedient“, betonte er weiter. „Alle, die noch nie verpennt haben, haben ein Recht, sich zu beschweren.“

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