Bombensuche an Umgehungsstraße B 51 in Münster komplett gesperrt - Umleitungen eingerichtet

Münster -

Für die Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg wird die B 51 in Münster zwischen Warendorfer Straße und Wolbecker Straße für voraussichtlich zwei Wochen komplett gesperrt. Großräumige Umleitungen sind eingerichtet.

Bombensuche an Umgehungsstraße : B 51 in Münster komplett gesperrt - Umleitungen eingerichtet
Der Einsatz des Kampfmittelsuchdiensts wird den Verkehr an der Umgehungsstraße in Münster schätzungsweise zwei Wochen lang beeinträchtigen. Foto: Colourbox.com

Ab Montag (24. Juli) wird die  Umgehungsstraße B 51 zwischen der Warendorfer Straße und der Wolbecker Straße nach Angaben des Landesstraßenbetriebs Straßen.NRW für die Dauer von etwa zwei Wochen in beide Richtungen komplett gesperrt.

Folgende Umleitungsstrecken werden empfohlen: Der Durchgangsverkehr wird gebeten, die großräumig ausgeschilderten Umleitung zu nutzen. Die Route führt vom Kreuz Münster-Süd über die A 1 zur Anschlussstelle Greven/Münster-Ost und von dort über Westbevern nach Telgte.

Umleitungsstrecke B 51 Foto: Straßen.NRW

Umleitung ab Albersloher Weg

Im Nahbereich wird der Verkehr in Fahrtrichtung Autobahn ab der Anschlussstelle B51/Warendorfer Straße über die Warendorfer Straße in Richtung Münster geleitet. Die Warendorfer Straße ist während der Sperrung in beiden Richtungen nutzbar, ebenso die Dyckburgstraße. In der Gegenrichtung Warendorf/ Telgte wird der Verkehr bereits ab dem Albersloher Weg über Wolbeck umgeleitet. Die Möglichkeit, von der Autobahn kommend an der Wolbecker Straße abzufahren, bleibt. Ebenfalls kann an der Wolbecker Straße in Richtung Autobahn auf die Umgehungsstraße aufgefahren werden.

Umleitungsstrecke ab Albersloher Weg Foto: Straßen.NRW

Grund für die Sperrung: Ab Montag werden als vorbereitende Maßnahme für den Ausbau der B 51 einige Kampfmittelverdachtspunkte direkt in der Fahrbahn der Umgehungsstraße abgesucht. Dazu werden unter anderem Bohrungen und Sondierungen durchgeführt. Bestätigt sich der Verdacht, sind Evakuierungen und gegebenfalls sogar kontrollierte Sprengungen möglich .

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