B 51-Ausbau Gericht muss Ausbau der Umgehungsstraße erneut verhandeln

Münster -

Die Bauarbeiten laufen längst. Doch noch in diesem Jahr wird das Oberverwaltungsgericht Münster ein zweites Mal über den Ausbau der Umgehungsstraße in Münster verhandeln – und auch entscheiden.

Von Klaus Baumeister
Das Oberverwaltungsgericht Münster muss ein zweites Mal über den Ausbau der Umgehungsstraße in Münster verhandeln.
Die Bauarbeiten an der B 51 in Münster laufen längst. Jetzt muss das Oberverwaltungsgericht erneut über den Ausbau der Umgehungsstraße verhandeln. Foto: awi

Noch in diesem Jahr wird das Oberverwaltungsgericht Münster ein zweites Mal über den Ausbau der Umgehungsstraße in Münster verhandeln – und auch entscheiden. Das erklärte Dr. Gudrun Dahme, Pressesprecherin des Gerichtes, auf Anfrage unserer Zeitung. „Einen genauen Termin kann ich noch nicht nennen.“

Das Gericht hatte bereits 2016 den Fall verhandelt und die Klage einiger Anwohner, die organisiert sind in der Bürgerinitiative Mauritz, zurückgewiesen. Da eine Revision nicht zuge­lassen wurde, legte die Bürgerinitiative beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine sogenannte Nicht­zulassungsbeschwerde ein und bekam Recht. Der Fall wurde an das Oberverwaltungsgericht zurückverwiesen.

Wie die Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung schreibt, geht sie weiterhin davon aus, dass die Planung der vierspurigen Umgehungsstraße gegen die Vorgaben beim Lärmschutz verstößt. Überdies werde ein „städtebaulicher Torso“ mit „sechs bis sieben Meter hohen Lärmschutzwänden“ geschaffen. Die Bauarbeiten an der Umgehungsstraße laufen bereits.

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