Chinesischer Nationalcircus Akrobatik aus dem Reich der Mitte

Münster -

Der „Chinesische Nationalcircus“ kommt wieder nach Münster. Ab 18. Mai zeigen die Künstler aus dem Reich der Mitte am Aasee ihr Können.

Von Martin Kalitschke
Eine farbenfrohe Show erwartet die Zuschauer des „Chinesischen Nationalcircus“.
Eine farbenfrohe Show erwartet die Zuschauer des „Chinesischen Nationalcircus“. Foto: kal

Xiao-Xiao ist das jüngste Mitglied des „Chinesischen Nationalcircus “. Das kleine Mädchen erblickte vor 14 Monaten das Licht der Welt – im St.-Franziskus-Hospital in Münster . Natürlich steht Xiao-Xiao nicht auf der Bühne – aber am Ende der Show, in der auch ihre Eltern mitwirken, genießt sie auf den Armen ihres Vaters sichtlich den Applaus des Publikums.

Seit Dezember ist der „Chinesische Nationalcircus“, ein Projekt des Münsteraners Raoul Schoregge , in ganz Europa unterwegs. Zum Finale wird er zwischen dem 18. Mai und dem 5. Juni in Münster Station machen – auf den Aasee-Wiesen unweit des Wewerka-Pavillons. „Hongkong Hotel“ lautet der Titel der Show, in Anlehnung an den Hollywood-Erfolg „Grand Budapest Hotel“.

Einen Vorgeschmack auf die Show gab das Ensemble am Freitagmittag im Schlossgartencafé. Die zwölf Artisten präsentierten, zu welchen Bewegungen der menschliche Körper fähig sein kann, sie balancierten mit chinesischen Blumentöpfen und Hüten, dazu bot ein Pianist virtuose Musik. Natürlich geschah alles unter den Augen der kleinen Xiao-Xiao.

Die Einheit von Körper, Geist und Seele stehe im Mittelpunkt der Show, betont Schoregge. Die Künstler, die auf der Bühne stehen, zählten zu den besten Absolventen chinesischer Artistenschulen. Manche kehren nach einer Saison wieder nach China zurück, andere bleiben Jahre in Deutschland oder ziehen in andere Länder weiter. Schoregge betont, dass sie weit mehr als nur Künstler seien – „sie haben auch Spaß an der Show, und das spüren die Zuschauer von Anfang an“.

Ein akrobatisches Feuerwerk der Extraklasse mit einem Weltklasse-Ensemble – so kündigt er die Show an. Karten für den „Nationalcircus“ gibt es ab sofort im Ticketshop unserer Zeitung am Prinzipalmarkt.

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