Shopping Queen aus Münster Tag 3: Die wilde Olga

Die Erwartungen am dritten Tag der Shopping-Queen-Woche in Münster waren besonders hoch. Denn das Motto „Born to be wild - Zeige uns deine wilde Seite im angesagten Biker-Look” schien Kandidatin Olga wie auf den Leib geschneidert. Vollends überzeugen konnte sie jedoch zumindest Guido Maria Kretschmar nicht.

Von Mirko Heuping
Olga (rechts) und ihre Tochter Julia beim Shoppen in Münster.
Olga (rechts) und ihre Tochter Julia beim Shoppen in Münster. Foto: VOX / Constantin Ent.

Die 47-Jährige Olga ist rein optisch ohnehin schon nahe dran an einer Rockerbraut. Kurze, pechschwarze Haare, Undercut und eine dominante schwarze Brille auf der Nase lassen sie taff wirken. Entsprechend hoch waren die Erwartungen der anderen Kandidaten, die sich schon die Frage stellten, ob Olga gemäß des Mottos „Born to be wild” komplett in Leder zurückkommen würde.

Beim Stöbern in Olgas Kleiderschrank war die Begeisterung dann groß, als diverse Lederteile, aber auch neonfarbene Pumps zum Vorschein kamen. Alleine die Menge an Klamotten und Schuhen hatten die 47-Jährige dazu veranlasst, auf ein Wohnzimmer zu verzichten und stattdessen ein Ankleidezimmer aus dem Raum zu machen. Und während Olga auf ihrer ersten Shopping-Station bei Peacock an zu engen Hosen und unförmigen Lederjacken verzweifelte, wurde ihr Ankleidezimmer zum Catwalk für Olga-Imitate.

Immerhin: Olga behielt die Ruhe und wurde doch noch fündig: Mit dunkelblauen Boots und einem grau-blauen Camouflage-Blouson unter dem Arm sowie ihrer Tochter Julia im Schlepptau machte sie sich auf in Richtung Prinzipalmarkt . „Gefühlt haben wir da drei Jahre verbracht”, kommentierte Guido Maria Kretschmar gewohnt flapsig und verdrehte die Augen.

Doch seine Stimmung sollte sich beim Anblick des adretten Appelrath-Cüpper-Verkäufers schnell wieder aufhellen. „Vertrau mal schön dem puderfarbenen Pullover”, verlieh der Modemacher seiner Begeisterung Ausdruck. Doch zunächst griff Olga selbst zu einer Jeans mit zahlreichen Applikationen. Die Begeisterung der Kandidatin konnte Kretschmar allerdings nur bedingt teilen. Als Olga dann auch noch aus Kostengründen auf eine Jacke verzichten wollte, erhörte der Verkäufer seine Stoßgebete doch noch. Zwar wurde es nur eine Stoff- statt der ursprünglich angedachten Lederjacke. Doch komplettierte diese das Outfit so weit, dass es am Ende zu 33 Punkten von den Kandidatinnen und die vorübergehende Führung in dieser Shopping-Queen-Woche reichte.

Kritik kam vor allem an den beigefarben geschminkten Lippen auf. „Es hätte ruhig knalliger sein dürfen”, so die einhellige Meldung der übrigen Kandidatinnen. Besonders gut kamen die hochgeföhnten Haare und - siehe da - die Jeans mit den Applikationen an.

Am Donnerstag um 15 Uhr strahlt der Sender Vox die vierte Folge aus, in der die 21-jährige Alliya Bah um den Titel shoppt.

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